Rhein-Main: RMV will ab 2026 autonome E-Shuttles von Holon testen
Im Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds RMV sollen ab 2026 mehrere Holon-Shuttles(öffnet im neuen Fenster) im Testbetrieb autonom fahren – vorbehaltlich von Förderung und Vergabe. Ziel ist es, das bestehende Verkehrsangebot durch autonome Fahrzeuge zu ergänzen.
Im Zentrum der Kooperation steht der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen Holon und dem RMV, um die Herausforderungen der autonomen Fahrzeugnutzung gemeinsam zu meistern.
Holon-Chef Henning von Watzdorf sagte: "Wir möchten gemeinsam mit dem RMV eine effiziente, sichere und nachhaltige autonome Verkehrslösung für die Fahrgäste anbieten."
RMV-Geschäftsführer Knut Ringat sieht in der Integration autonomer E-Shuttles im Regelbetrieb eine Antwort auf den Fachkräftemangel. Durch den Einsatz autonomer Fahrzeuge könnten Fahrtenangebote planungssicherer und unabhängiger vom fehlenden Personal gestaltet werden. Zudem ließen sich flexiblere und häufigere Fahrten anbieten.
Level-4-Fahren mit 15 Passagieren an Bord
Die Holon-Shuttles verfügen über elektrische Doppelflügeltüren mit Lichtschranken, eine automatische Rampe und die Möglichkeit, sich abzusenken. Sehbehinderte Menschen erhalten zusätzliche Unterstützung durch Brailleschrift und einen audiovisuellen Guide während der Fahrt. Der Holon Mover(öffnet im neuen Fenster) ist mit Lidar-, Radar- und Kamerasystemen ausgerüstet und soll Level-4-Fahren ermöglichen. Das Fahrzeug bietet Platz für 15 Personen: zehn sitzend, fünf stehend.
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