Rewe und Vodafone: Autonomer Kiosk ohne Fahrer fährt durch Köln

Rewe und Vodafone haben mit dem Livebetrieb eines autonom fahrenden Kiosks in Köln begonnen. Das Snackmobil bewegt sich ohne Fahrer.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Snackmobil von Rewe und Vodafone rollt durch Köln.
Das Snackmobil von Rewe und Vodafone rollt durch Köln. (Bild: Vodafone)

Kunden können den autonomen Kiosk namens Snackmobil durch ein Winken zum Anhalten bringen. Dann können dort Snacks und Getränke gekauft werden. Das Snackmobil kommt ganz ohne Fahrer oder Verkäufer aus. Rewe und Vodafone haben das Snackmobil etwa zwei Monate lang getestet und nun den Livebetrieb gestartet.

Stellenmarkt
  1. Business Analyst Business Intelligence & Analytics (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr
  2. Full Stack Developer (w/m/d) Schwerpunkt Microservices & Testautomatisierung
    ING Deutschland, Frankfurt am Main
Detailsuche

Nach Angaben von Rewe und Vodafone ist das Snackbmobil der "europaweit erste autonom fahrende Kiosk". Wie auch im Testbetrieb fährt das Snackmobil im Livebetrieb vorerst nur im Kölner Gewerbecampus Carlswerk, um Passanten und Büroangestellte dort mit Snacks, Süßigkeiten und Getränken zu versorgen.

Das Snackmobil fährt im Carlswerk von 10 bis 16 Uhr in einer Dauerschleife durch das Gelände. Im Rahmen des Testprojekts wurden auf diese Weise 200 km zurückgelegt. Das Fahrzeug fährt in Laufgeschwindigkeit von 6 km/h und fährt ein virtuelles Schienennetz ab. Gelenkt wird das Fahrzeug von Kameras sowie Sensoren und hat dabei ständig Verbindung zum Mobilfunknetz.

Smartphone-App zeigt aktuelle Position des Snackmobils

Wo genau sich der mobile Kiosk befindet, können Kunden in einer passenden App prüfen. Dazu übermittelt der autonome Kiosk seine aktuellen Standortdaten in Echtzeit an die zentrale Steuereinheit und gleicht diese mit der dort hinterlegten Fahrstrecke ab.

Golem Karrierewelt
  1. CEH Certified Ethical Hacker v12: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    14.-18.11.2022, Virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Snackmobil legt an drei vorausgewählten Haltestellen geplante Stopps ein, an denen Kunden auf den fahrenden Kiosk warten können. Ansonsten können sich Personen ohne Sorge vor einem Unfall auf das Snackmobil zubewegen und es mit einem Handzeichen zum Anhalten bringen. Am Fahrzeug kann dann aus dem Sortiment an Snacks und Getränken gewählt werden, die von Rewe dort deponiert wurden. Die Bezahlung der Waren erfolgt kontaktlos etwa per Smartphone.

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Snackmobil hält, wenn sich Personen auf der Fahrstrecke befinden

Die Testfahrten wurden in den vergangenen Monaten vom Land Nordrhein-Westfalen und dem TÜV begleitet. Die autonomen Fahrfunktionen agierten dabei durchweg gut, heißt es von Vodafone. Dabei sollen die Sensoren im Fahrzeug Passanten gut erkannt haben. Werden Personen im Bereich der Fahrstrecke bemerkt, hält das Fahrzeug an und nimmt erst wieder Fahrt auf, wenn der Abstand zwischen Snackmobil und Personen ausreichend groß ist.

Die Befüllung des Kiosks mit Snacks, Süßigkeiten und Getränken übernimmt Rewe und greift dabei auf einen Teil des Sortiments der Supermarktkette zurück. Der Livebetrieb soll zunächst bis Ende Oktober 2021 fortgeführt werden. Wie es danach weitergeht, sei noch nicht entschieden. Bisher gibt es auch keine Informationen dazu, ob das Snackmobil auch in anderen Regionen Deutschlands zum Einsatz kommen wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


senf.dazu 11. Okt 2021

Für die Brötchen morgens im Dorf wär mir das schon recht ..

adorfer 07. Sep 2021

ist vermutlich noch schlechter zu bergen als Elektroroller.

mgutt 06. Sep 2021

Da kommt mir direkt der Staubsaugerroboter in den Sinn, der einen Kackhaufen im ganzen...

unbuntu 06. Sep 2021

Gerade bei Automaten ne ganze Menge? Sind doch alle beschmiert, vermackt, beklebt und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ryzen 7950X/7700X im Test
Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära

Nie waren die Ryzen-CPUs besser: extrem schnell, DDR5-Speicher, PCIe Gen5, integrierte Grafik. Der (thermische) Preis dafür ist jedoch hoch.
Ein Test von Marc Sauter und Martin Böckmann

Ryzen 7950X/7700X im Test: Brachialer Beginn einer neuen AMD-Ära
Artikel
  1. US-Whistleblower: Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft
    US-Whistleblower
    Putin verleiht Snowden die russische Staatsbürgerschaft

    US-Whistleblower Edward Snowden ist nun auch russischer Staatsbürger. Für den Krieg gegen die Ukraine kann er aber vorerst nicht eingezogen werden.

  2. Rechenzentren: IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben
    Rechenzentren
    IT des Bundes ignoriert eigene umweltpolitische Vorgaben

    Bei 184 Rechenzentren und einem hohen Einkaufsvolumen für Technik hat die Bundes-IT eine große Bedeutung. Doch die Abwärme und erneuerbare Energien werden viel zu wenig genutzt.

  3. Revision CFI 1202A: Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip
    Revision CFI 1202A
    Die neue PS5 hat einen 6-nm-Chip

    Sony hat damit begonnen, eine neue Revision der PS5 auszuliefern. Sowohl für Kunden als auch für den Hersteller bietet das Modell Vorteile.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Verkauf bei MMS • CyberWeek: PC-Zubehör, Werkzeug & Co. • Günstig wie nie: Gigabyte RX 6900 XT 864,15€, MSI RTX 3090 1.159€, Fractal Design RGB Tower 129,90€ • MindStar (Palit RTX 3070 549€) • Thrustmaster T300 RS GT 299,99€ • Alternate (iPad Air (2022) 256GB 949,90€) [Werbung]
    •  /