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Rewardtag: Finderlohn für verlorene Smartphones und Handys

Aufkleber auf der Rückseite von Mobilgeräten sollen im Falle eines Verlusts dem ehrlichen Finder helfen, das Gerät nicht nur zurückzugeben, sondern auch eine Belohnung zu kassieren. Über Indiegogo soll die Entwicklung weiterer Produkte dieser Art finanziert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Rewardtag
Rewardtag (Bild: Indiegogo)

Die Rewardtags sind kleine Aufkleber für Smartphones, Handys und andere Kleingeräte, die gern einmal irgendwo vergessen werden. Mit Hilfe der eindeutigen Buchstaben-Ziffern-Kombination und der englischsprachigen Botschaft "Return for reward" (Zurückgeben gegen Belohnung) und der URL des Diensteanbieters sollen ehrliche Finder in der Lage sein, das Gerät gegen einen Finderlohn an den Eigentümer zurückzugeben.

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Die Aufkleber sollen kaum noch von den Geräten ablösbar sein, wenn sie einmal darauf befestigt sind. Das soll verhindern, dass sie mit der Zeit abfallen oder unlesbar werden. Und natürlich können sie von Dritten ebenfalls nicht ohne Gewalt entfernt werden.

Auf der Website von Rewardtag.com muss der Finder den auf dem Aufkleber befindlichen Code eintippen. Er erhält daraufhin Zugang zu einer vom Eigentümer vorab präparierten Webseite, die nicht nur Namen und Anschrift, sondern auch eine persönliche Botschaft samt Bild und nicht zuletzt auch die Belohnung aufführt, die dem Finder bezahlt wird.

Finanzierungsrunde über Indiegogo

Ein Rewardtag kostet 5 US-Dollar, wobei der Anbieter eine Rabattstaffel offeriert. Zehn Stück werden zum Beispiel für 20 US-Dollar verkauft. Jedem Aufkleber können eine separate Botschaft und ein eigener Finderlohn zugeordnet werden.

Über die Finanzierungsplattform Indiegogo wollen die Entwickler von Rewardtag zusätzliche Mittel zum Ausbau des Systems beschaffen. Neben den Aufklebern sollen künftig auch Anhänger angeboten werden, die an Gegenständen befestigt werden können, die mit Aufklebern nicht harmonieren: Jacken oder andere Kleidungsstücke wie Handschuhe und Schlüssel. Ob es allerdings sinnvoll ist, über den Schlüssel die Adresse des Besitzers herauszubekommen, ist fraglich. Ähnliche Systeme setzen deshalb auf ein anonymes Verfahren, bei dem nur der Systembetreiber die tatsächliche Anschrift kennt und den zurückgeschickten Schlüssel weiterleitet.

Für ein Paket aus drei Aufklebern und einem Anhänger verlangt der Anbieter beispielsweise 10 US-Dollar. Außerdem werden größere Mengen Rewardtags beispielsweise für Familien zu vergünstigten Preisen angeboten. Für den Ausbau des Systems benötigen die beiden Gründer Brian Nichols und Danny Coorsh 5.000 US-Dollar.

Ähnlich wie Rewardtag arbeitet auch Bringmeback. Auch hier werden Aufkleber, Schlüsselanhänger und Handyhüllen verkauft, die mit einem Code markiert sind. Die Rückgabe wird wahlweise anonym über den Systembetreiber oder im privaten Kontakt abgewickelt.

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DerKleineHorst 27. Jul 2012

Sorry kann nur von meinem iPhone sprechen und das hält bei normaler Nutzung - die bei mir...

RaFunzel 27. Jul 2012

Naja, bei uns in DEU und dem Rest von Europa gibt es genügend solcher Dienste. Weiß gar...

Spaghetticode 27. Jul 2012

Ich habe mal ein bisschen gegoogelt, und bin bei www.schluesseltaube.de herausgekommen...

Himmerlarschund... 27. Jul 2012

Du hast dann etwas bewirkt, nicht getan. Wenn du dich auf den Weg zum Besitzer machst und...

Himmerlarschund... 27. Jul 2012

Ausgedruckte Aufkleber gehen irgendwann ab oder verblassen. Die Dinger sind schon etwas...


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