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Revolution Pi: Raspberry Pi übernimmt die Kontrolle im Schaltschrank

Das Herzstück einer neuen Serie von Steuerungsmodulen des Herstellers Kunbus ist ein Raspberry Pi. Für die Konfiguration und Steuerung der Hardware-Module stellt der Hersteller eigene Software bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Revolution Pi Core
Revolution Pi Core (Bild: Kunbus GmbH)

Unter der Bezeichnung Revolution Pi bietet der Hersteller Kunbus ein neues System von Schaltschrankmodulen an. Als zentrale Steuereinrichtung dient das Core-Modul. Es enthält ein Raspberry-Pi-Compute-Module auf einem eigens konstruierten Breakout-Board. Auf Nachfrage erhielt wir vom Hersteller die Auskunft, dass derzeit noch das alte Compute-Module mit dem BCM2835-Prozessor wie beim originalen Raspberry Pi zum Einsatz komme. Sobald das aktualisierte Compute-Module mit dem Vierkernprozessor BCM2837 des Raspberry Pi 3 verfügbar ist, soll auch dieses verwendet werden können.

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Über das Breakout-Board werden zwei USB-2-Schnittstellen, eine Ethernetschnittstelle (10/100 MBit), eine Micro-HDMI und ein Micro-USB-Host-Anschluss bereitgestellt. Der Host-Anschluss dient primär zum Befüllen des 4 GByte großen Flashspeichers, der als Massenspeicher fungiert. Auf einen Micro-SD-Kartenslot wird verzichtet.

  • Revolution Pi Core-Modul (Bild: Kunbus GmbH)
  • DIO-Modul (Bild: Kunbus GmbH)
  • Canbus-Modul (Bild: Kunbus GmbH)
Revolution Pi Core-Modul (Bild: Kunbus GmbH)

Das Gehäuse wurde zur Montage auf Hutschienen in Schaltschränken konzipiert und erfüllt die Schutzklasse IP20. Die Spannungsversorgung erfordert standardmäßig 12 bis 24 Volt. Allerdings ist auch ein Betrieb mit 10,7 Volt möglich, wenn der Ausgangsstrom an den USB-Anschlüssen auch weniger als 500 mA betragen darf. Beim Betrieb mit 24 Volt können die Spannungswandler des Core-Moduls Spannungseinbrüche für mindestens 10 ms überbrücken.

Modulares System wird von der Software unterstützt

Neben dem Core-Modul bietet der Hersteller drei I/O- und eine Vielzahl von Gateway-Modulen an. So stehen zum Beispiel am DIO-Modul 14 Kontakte zur Verfügung, die als Ein- wie auch als Ausgang geschaltet werden können. Alle Ausgänge können mit PWM verwendet werden. Die Gateway-Module stellen unterschiedliche Bus-Systeme bereit, darunter sind CAN, Profibus und Modbus. Verbunden werden die einzelnen Module und das Core-Modul über eine sogenannte Pibridge.

Auf dem Core-Modul wird als Betriebssystem Raspbian mit Kernel 4.1.13 inklusive Echtzeit-Patch eingesetzt. Es enthält auch die notwendigen Kerneltreiber zur Kommunikation mit den Modulen. Zur Konfiguration der Modulinstallation bietet Kunbus die webbasierte Applikation Pictory an, die auch auf dem Core-Modul selbst laufen kann. Für die SPS-Programmierung unterstützt der Hersteller die Modulserie mit seinem Logicad-3-Programm.

Über die Webseite des Herstellers können die Module vorbestellt werden. Die Auslieferung soll ab Anfang Dezember 2016 beginnen. Die Preise für die Module liegen zwischen 150 und 250 Euro.



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Olga Maslochov 29. Nov 2016

Danke!

holyd 29. Nov 2016

Auf welche länge? Wenn die Anlage 20m Luftlinie entfernt steht kommen da gut 50m alleine...

holyd 28. Nov 2016

Drahtbrücke in die Steckdose und er kriegt nichmal die LS Schalter wider rein...

holyd 28. Nov 2016

Da ist eine "Programmierschnittstelle" mit USB Ausgang billiger.

picaschaf 28. Nov 2016

Verrückt genial? Passende Gehäuse gibt es seit es den RPi gibt. Auch der Einsatz in...


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