Revolt: Retro-Elektromotorräder für Afrika

Die einem BMW-Gespann nachempfundenen Elektromotorräder Revolt von Alternet Systems sollen bald in Afrika rollen. Der Hersteller hat mehrere Großbestellungen erhalten und plant nun ein Werk in Kenia.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW R71
BMW R71 (Bild: Yesterdays Antique Motorcycles Archive/CC-BY-SA 3.0)

Alternet Systems will die BMW R 71 mit Seitenwagen als Elektromotorrad wieder bauen. Das Original wurde schon 1938 auf der Automobilausstellung in Berlin präsentiert. Für die elektrische Variante soll ein Lithium-Ionen-Akku von Alternet genutzt werden, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass es bereits in Kenia Aufträge im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar erhalten hat und eine Zusage für einen weiteren Auftrag von 20 Millionen US-Dollar in der Tasche hat.

Alternet Systems gründete für die Elektrifizierung des BMW-Motorrads die Tochtergesellschaft Revolt Electric Motorbikes. Für die elektrische Variante soll ein Lithium-Ionen-Akku von Alternet genutzt werden, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen hat kürzlich auch angekündigt, dass es in Kenia potenzielle Partner suchen will, um ein Montagewerk für die komplette Fertigung von Revolt-Motorrädern in Afrika zu eröffnen. Ob der Plan sinnvoll ist? Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2017 in Kenia bei 1.702 US-Dollar.

Der 20-Millionen-Auftrag enthält ein Bestellvolumen von 2.000 Motorrädern. Es gab schon vor rund einem Jahr Spekulationen, dass ein Motorrad wirklich 10.000 US-Dollar kosten könnte. Ein offizieller Preis und technische Daten für die Elektro-BMW stehen noch aus.

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Subotai 07. Apr 2019

Ich frage mich ja, ob die dann wirklich ein Gespann machen. Denn das Stauproblem in...

dbettac 05. Apr 2019

Deine Antwort zeigt nur, dass Du ohne Sinn und Verstand Dein "Grundrecht auf Auto...

jake 05. Apr 2019

same here. ich dachte bei mir direkt "warum nur für afrika!?". ;)

JensBröcher 05. Apr 2019

Kenia hat eine sehr große Mittelschicht, und das Land ist eines der am weitest...



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