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Revolt: Retro-Elektromotorräder für Afrika

Die einem BMW -Gespann nachempfundenen Elektromotorräder Revolt von Alternet Systems sollen bald in Afrika rollen. Der Hersteller hat mehrere Großbestellungen erhalten und plant nun ein Werk in Kenia.
/ Andreas Donath
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BMW R71 (Bild: Yesterdays Antique Motorcycles Archive)
BMW R71 Bild: Yesterdays Antique Motorcycles Archive / CC-BY-SA 3.0

Alternet Systems will die BMW R 71 mit Seitenwagen als Elektromotorrad wieder bauen. Das Original wurde schon 1938 auf der Automobilausstellung in Berlin präsentiert. Für die elektrische Variante soll ein Lithium-Ionen-Akku von Alternet genutzt(öffnet im neuen Fenster) werden, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen gab zudem bekannt(öffnet im neuen Fenster) , dass es bereits in Kenia Aufträge im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar erhalten hat und eine Zusage für einen weiteren Auftrag von 20 Millionen US-Dollar in der Tasche hat.

Alternet Systems gründete für die Elektrifizierung des BMW-Motorrads die Tochtergesellschaft Revolt Electric Motorbikes(öffnet im neuen Fenster) . Für die elektrische Variante soll ein Lithium-Ionen-Akku von Alternet genutzt werden, teilte das Unternehmen mit.

Das Unternehmen hat kürzlich auch angekündigt, dass es in Kenia potenzielle Partner suchen will, um ein Montagewerk für die komplette Fertigung von Revolt-Motorrädern in Afrika zu eröffnen. Ob der Plan sinnvoll ist? Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf(öffnet im neuen Fenster) lag 2017 in Kenia bei 1.702 US-Dollar.

Der 20-Millionen-Auftrag enthält ein Bestellvolumen von 2.000 Motorrädern. Es gab schon vor rund einem Jahr Spekulationen(öffnet im neuen Fenster) , dass ein Motorrad wirklich 10.000 US-Dollar kosten könnte. Ein offizieller Preis und technische Daten für die Elektro-BMW stehen noch aus.


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