Abo
  • Services:

Revocation: Zentrale Zertifikatssperrlisten von Mozilla geplant

Um Nutzer künftig vor falschen oder entwendeten Zertifikaten zu schützen, will Mozilla eine zentrale Sperrliste pflegen. Damit folgen die Firefox-Macher den Ideen Googles für Chrome.

Artikel veröffentlicht am ,
Mozilla plant eine zentrale Sperrliste für Zertifikate im Firefox-Browser.
Mozilla plant eine zentrale Sperrliste für Zertifikate im Firefox-Browser. (Bild: Mozilla)

In einem vorläufigen Entwurf erklären die Mozilla-Entwickler, künftig eine zentrale Sperrliste für Zertifikate pflegen zu wollen. Diese soll OneCRL heißen und sei "konzeptuell ähnlich zu Chromes CRLsets", wie Entwickler Richard Barnes in der Diskussion zu den Plänen schreibt. Ziel müsse es sein, dass die Verwendung zurückgezogener Zertifikate nie zu einem Verbindungsaufbau führt, also zu einem sogenannten Hard-Fail. Zudem sollte es immer möglich sein herauszufinden, ob ein Zertifikat zurückgezogen wurde.

Stellenmarkt
  1. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Das dazu bisher verwendete OCSP (Online Certificate Status Protocol) hat aber diverse Nachteile. Neben der teils viel zu langen Dauer für das Abfragen der Gültigkeit von Zertifikaten, ergeben sich auch Schwierigkeiten für den Datenschutz. Bei strenger Anwendung verursacht das Protokoll viele Probleme, weshalb es oft auf unsichere Weise in den Browsern implementiert ist. In Googles Chrome wird deshalb OCSP auch nicht mehr verwendet.

Um trotzdem die notwendige Sicherheit zu gewährleisten, verwendet Chrome eine CRL (Certificate Revocation List), also eine Sperrliste für nicht vertrauenswürdige Zertifikate. Eine solche Liste möchte Mozilla mit OneCRL nun ebenfalls aufbauen und pflegen. Wie lange dies dauern wird, ist derzeit aber noch nicht absehbar.

Die Informationen der OneCRL sollen zentral vorgehalten und "in regelmäßigen Abständen an Firefox-Instanzen ausgeliefert" werden. Für CA-Zertifikate soll dann ausschließlich OneCRL maßgeblich sein. Für End-Entities (EE), soll neben der Liste aber auch OCSP-Stapling verwendet werden. Lässt sich die Gültigkeit nicht sicher überprüfen, soll dann aber ein Hard-Fail erzwungen werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. 59,99€

Ass Bestos 08. Aug 2014

nein, denn stell dir mal vor ms sperrt ein zertifikat von einem mitbewerbe und sagt dann...

MarioWario 07. Aug 2014

Blockieren ist eher die Lösung wenn Zertifikate nicht verifiziert werden können (aber das...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
Adblock Plus
Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

  1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /