Das entsprach nicht der Star-Trek-Welt
Auch Nana Visitor, die Darstellerin von Major Kira Nerys, erhielt solche Briefe und zitierte aus einem in der DS9-Dokumentation: "Ich wurde für so ziemlich alles kritisiert. Die Leute fanden, dass meine Figur wie eine Zicke rüberkam. Das entsprach nicht der Star-Trek-Welt, sie war nicht dies, sie war nicht das. Aber ich verstand auf einer grundlegenden Ebene die Erfahrung eines Menschen, der aus dem Krieg kommt – und was das mit einem macht."
Auch Star Trek: Deep Space Nine wurde im Lauf der Serie neu bewertet. Sie gilt heute vielen als die beste Serie des Franchise.
Star Trek: Voyager – zu politisch korrekt
Als Star Trek: Voyager kam, hatte Deep Space Nine das Publikum bereits für sich gewonnen. Bei der neuen Serie gab es aber wieder Fans, die nicht mochten, was sie bekamen. Dass eine Frau Captain des neuen Schiffs war, missfiel vielen(öffnet im neuen Fenster) (und manchen missfällt es noch heute).
Darüber hinaus wurde Star Trek: Voyager vorgeworfen, politisch zu korrekt zu sein. Das war in den Neunzigerjahren der Begriff für das, was heute oft als "woke" beschrieben würde. Holodoc-Darsteller Robert Picardo, der auch in Star Trek: Starfleet Academy dabei ist, postete kürzlich bei Instagram und Facebook einen Zeitungsbericht aus jener Zeit, der mit den Vorwürfen der politischen Korrektheit(öffnet im neuen Fenster) arbeitet.
Unnötig zu sagen, dass Star Trek: Voyager heutzutage sehr beliebt ist.
Zum Ende von Star Trek: Voyager wurde Star Trek: Enterprise angekündigt, damals nur unter dem Titel Enterprise. Schon das war ein Aufreger. Wie konnte Paramount es wagen, eine Star-Trek-Serie zu produzieren, diese dann aber nicht mal Star Trek zu nennen? Schämte man sich etwa dafür? Später knickte Paramount tatsächlich ein und änderte den Titel.
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