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Reverse Optimus: Intel- und Nvidia-GPU unter Linux nutzen

Vielen Linux-Nutzern bereitet Nvidia-Optimus einige Probleme. Nun ist es zumindest möglich, beide GPUs gleichzeitig zu nutzen.
/ Sebastian Grüner
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Optimus-Support unter Linux rückt ein kleines Stück näher. (Bild: Josh Landis/National Science Foundation, Public Domain)
Optimus-Support unter Linux rückt ein kleines Stück näher. Bild: Josh Landis/National Science Foundation, Public Domain

Nvidias Optimus-Technologie soll es effizient ermöglichen, auf Laptops je nach Anforderung zwischen der Intel-GPU und der von Nvidia zu wechseln. Das funktioniert unter Linux jedoch nur sehr eingeschränkt. Der Kernel-Entwickler David Airlie(öffnet im neuen Fenster) hat nun zumindest eine Möglichkeit gefunden, beide GPUs gleichzeitig zu benutzen.

Dabei werden die Berechnungen von der Intel-GPU jedoch nicht zu dem Nvidia-Chip ausgelagert wie unter Windows, sondern dorthin kopiert. Airlie vergleicht das mit der Verwendung einer USB-Grafikkarte. Airlies Ansatz ist aber nach eigener Aussage genau das Gegenteil dessen, wofür Optimus eigentlich gedacht ist. So erhöht sich zum Beispiel die Leistungsaufnahme des Laptops deutlich.

Für Airlie ist das dennoch ein wichtiger Schritt, denn immerhin " kann man was sehen ". Noch ist aber der Code weit entfernt davon, wie erwartet zu arbeiten. Die Synchronisation der Bilder bei der Ausgabe etwa verursacht noch Tearing(öffnet im neuen Fenster) .

Ebenso kommt es auf den von Airlie getesteten Laptops vor, dass das Betriebssystem vermeintlich zwei Monitore erkennt. Um dies richtigzustellen, vermutet Airlie, müssten wohl die ACPI-Tabellen geparst werden.

Der notwendige Code ist in den Repositorys von Airlie(öffnet im neuen Fenster) , auf den Intel- und den Nouveau-Treibern sowie auf dem X.org-X-Server verteilt und Airlie " grübelt " jetzt, wie er den Code in die Upstream-Projekte einpflegen könnte.


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