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Wie es weitergeht

Das war alles soweit recht einfach - alle Funktionen befinden sich im SoC und die Konfiguration kann ich aus den Registern auslesen.

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Der Ethernet-Controller ist hingegen ein externer Chip und ich brauche länger dafür. Ich muss die Firmware des Oszilloskops dafür disamblieren. Danach wird mir allerdings klar, dass die Anbindung des Ethernets identisch zum Referenz-SMDK2416-SoC ist. Es werden die gleichen Pins des SPI-Busses verwendet und der gleiche Chip-Select-Pon. Der einzige Unterschied ist die Anbindung der Interrupt-Leitung. Ich hätte Einiges an Aufwand gespart, wenn ich mir vorher die Referenz-Implementierung angeschaut hätte. Doch dazu in einem späteren Artikel mehr.

  • Dieses Oszilloskop wird gehackt. (Foto: Christer Weinigel)
  • Frontseite des Mainboards (Foto: Christer Weinigel)
  • Rückseite des Mainboards (Foto: Christer Weinigel)
  • Serieller Anschluss (Foto: Christer Weinigel)
  • Serieller Anschluss und JTAG sind herausgeführt. (Foto: Christer Weinigel)
  • Linux läuft! (Foto: Christer Weinigel)
Linux läuft! (Foto: Christer Weinigel)

Zurzeit ist die Ethernet-Verbindung recht langsam. Es gelingt mir nicht, den Highspeed-SPI-Controller zum Laufen zu bekommen. Stattdessen konfiguriere ich die SPI-Pins als GPIOs und benutze den SPI-Treiber im Treiber, der per Bitbanging arbeitet. Die Transferrate beträgt rund 1 Mbit über die Ethernet-Verbindung. Aber der Chip unterstützt 100-Mbit-Ethernet und die SPI-Verbindung kann mit einem 40-MHz-Takt betrieben werden, eine entsprechende Transferrate sollte also möglich sein.

An diesem Punkt ist das Oszilloskop ein funktionierendes Linux-System mit einem Display, USB-Host- und Client-Anschluss, Flash-Speicher und Ethernet. Das ist nach ein paar Abenden kein schlechtes Ergebnis.

Es sollte mir nun möglich sein, einen angepassten Bootloader für den SoC zu schreiben und Linux vom Flash-Speicher zu laden.

Im nächsten Artikel analysiert Christer Weinigel den Bootprozess und das Dateisystem des Oszilloskops - mit einer überraschenden Erkenntnis.

Christer Weinigel ist freiberuflicher Ingenieur in seinem eigenen Unternehmen (Weinigel Ingenjörsbyrå AB). Er entwickelt hardwarenahe Software, arbeitet mit Embedded Betriebssystemen und spielt deshalb auch öfters direkt mit Hardware.

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 Trotzdem ist es nicht ganz einfach
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grslbr 22. Nov 2016

+1 Mehr davon und ich abonniere auch. Und wie laoladabamba sagt, die Weltraumartikel...

grslbr 22. Nov 2016

Aber ehrlich. Wenn's nur News über neue Grafikkarten gibt heulen die selben Leute über...

cherubium 22. Nov 2016

ich seh das ja auch immer mit einem zwinkernden Auge. Entwickler sollen entwickeln und...

maze_1980 22. Nov 2016

Die Chancen dass es ein Linux ist sind relativ gross. Würde es mich interessieren hätte...

Anonymer Nutzer 22. Nov 2016

Hier kann man mal sehen, was Fachkraft wirklich bedeutet. *Davon* haben wir zu wenige.


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