Abo
  • Services:

Dustcloud ermöglicht mehr Kontrolle und Unabhängigkeit

Mit der fertig modifizierten Firmware und dem Cloudkey lassen sich auch die anderen Smarthome-Geräte in die von Wegemer und Giese entwickelte Dustcloud einbinden. Die Software setzt sich als Proxy zwischen den eigentlichen Clouddienst von Xiaomi und das entsprechende Gerät. Darüber lässt sich die Weitergabe von Daten kontrollieren oder das Einspielen von Updates verhindern, die den Rooting-Prozess rückgängig machen würden.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe
  2. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München

Dustcloud selbst ist derzeit allerdings eher Proof of Concept als produktiv nutzbare Software. Auf dem CCC hatten die Macher gewarnt, die derzeit entwickelte Software sei vermutlich "sehr unsicher".

Mit einer solchen Lösung bestünde aber zumindest die Möglichkeit, IoT-Geräte selbst weiterzubetreiben, wenn der Anbieter sich entscheiden sollte, den Dienst einzustellen oder in die Insolvenz geht - auch wenn das im konkreten Fall von Xiaomi eher nicht zu erwarten ist. In der Vergangenheit gab es mehrere Anbieter, die von den Kunden für viel Geld gekaufte Geräte unbrauchbar machten, indem sie die zugehörigen Server abschalteten.

Der Präzedenzfall existiert

So kündigte Google im Jahr 2016 an, die Geräte des 2014 übernommenen Herstellers Revolv unbrauchbar zu machen, nachdem das Team mit den Machern der ebenfalls von Google übernommenen Firma Nest verschmolzen worden war.

Den Anwendern wurde eine Übergangszeit von nur einem Monat gegeben, um sich Alternativen zur Steuerung von Smart-Home-Komponenten wie Glühlampen, Türschlössern oder Alarmanlagen zu suchen. Nach Auseinandersetzungen mit Kunden bietet Google Besitzern des Revolv-Hubs eine Erstattung des Kaufbetrages von rund 300 US-Dollar an.

Ein Recht auf Open Source bei aufgegebenen Produkten gibt es bislang nicht. Der Informatiker Dan Geer hat mehrfach gefordert, dass Hersteller bei nicht mehr gepflegter Software entweder für einen bestimmten Zeitraum in Regress genommen werden können, oder sie alternativ den Quellcode und Schnittstellen offenlegen müssen, damit eine Community den Betrieb und die Wartung der Software übernehmen kann. Bis es soweit ist, müssen weiterhin Hacker tun, was Hersteller eigentlich machen sollten: den Betrieb von Geräten nach deren Aufgabe durch Hersteller durch Reverse Engineering und viel Bastelarbeit sichern.

 Gateway und Glühlampe werden gerootet
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

forenuser 26. Feb 2018

Frage ist - warum man etwas bezahlen soll was in einem TV-Gerät ggf. nicht benötigt...

Didatus 25. Feb 2018

@superdachs: Dann macht Apple ja einiges richtig: https://opensource.apple.com Und zum...

jose.ramirez 25. Feb 2018

Hat selbst Merkel nicht erkannt das Daten der Rohstoff des 21. Jahrhunderts sind? Die...

logged_in 24. Feb 2018

Ja, das ist mir bekannt. Hatte ich mal im Bugtracker von Android eingegeben, dass sie für...

x2k 24. Feb 2018

So wie bei sonoff, die alle ein bis drei Monate eine Störung in ihrem Cloud Diensten...


Folgen Sie uns
       


HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018)

HTC hat mit dem U12 Life ein neues Mittelklasse-Smartphone vorgestellt, das besonders durch die gravierte Glasrückseite auffällt. Golem.de konnte sich das Gerät vor dem Marktstart anschauen.

HTC U12 Life - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


      •  /