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Returnal im Test: Aliens und das intergalaktische Murmeltier

Neustart statt Savegame: Das erste ganz neue Vollpreis-Exklusivspiel für die Playstation 5 ist trotz sperriger Welt viel besser als erwartet.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Returnal
Artwork von Returnal (Bild: Housemarque)

Mit brennendem Triebwerk stürzt unser Raumschiff auf den Planeten Atropos. Das ist aber nichts Besonderes im Actionspiel Returnal - sondern, dass wir nach jedem Bildschirmtod erneut die gleiche Bruchlandung hinlegen.

Inhalt:
  1. Returnal im Test: Aliens und das intergalaktische Murmeltier
  2. Waffen und Gegner auf Atropos
  3. Returnal: Verfügbarkeit und Fazit

Ähnlich wie im Filmklassiker Und täglich grüßt das Murmeltier sind wir in einer Zeitschleife gefangen und müssen herausfinden, woran das liegt und wie wir wieder herauskommen.

In Returnal steuern wir die Hauptfigur aus der Schulterperspektive und liefern uns Kämpfe mit außerirdischen Monstern. Das Werk des finnischen Entwicklerstudios Housemarque macht sehr vieles anders und einiges besser als gängige Shooter.

Aber dennoch, schon mal als Spoiler aufs Fazit: Nach der durchaus nötigen Einarbeitung hatten wir hier trotz vermeintlicher Spielspaßbremsen wie dem völligen Fehlen von Speicherständen sehr viel ebenso unbeschwerten wie langfristig motivierenden Spielspaß.

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Das mit dem Neustart nach jedem virtuellen Exitus ist tatsächlich so: Wir sehen ein paar Sekunden lang einen Zusammenschnitt des Intros, anschließend stehen wir erneut in unserem Raumschiff oder liegen im Dreck davor. Wir tragen die fast gleiche Waffe in unserer Hand - dazu später mehr - und machen uns erneut auf den Weg.

Der ist allerdings jedes Mal ein bisschen anders: Die eigentlich recht linearen Pfade von Returnal werden für jeden Durchgang neu zusammengestellt. Die Welt ist nicht vollständig prozedural, sondern besteht aus vorgefertigten Modulen in immer variierender Reihung.

Darüber könnten wir hier noch mehr schreiben, aber das lassen wir. Es ist nämlich Teil des Spiels, die sich ändernden Umgebungen und deren Regeln (es gibt welche!) zu entdecken und allmählich hinter die Geheimnisse der Welt zu kommen.

Dazu gehört auch, die Schönheit des Planeten Atropos zu entdecken. Anfangs wirkt es so, als ob sich die Räume und Gänge sehr ähneln und als ob die düstere Optik rasch langweilig werden könnte.

Nach und nach gibt es immer mehr Details zu entdecken, etwa wunderbar nebelverhangene Felstäler, seltsam fremd wirkende Artefakte und mysteriöse alte Maschinen. Wir sehen immer öfter Hinweise auf eine alte Zivilisation, etwa halbzerstörte Denkmäler der früheren Bewohner. Viele Elemente der Welt von Returnal erinnern offensichtlich an die Aliens-Filme, unter anderem an den Himmelskörper LV-426.

Returnal - [PlayStation 5]

Die Orientierung in den Umgebungen ist erst gar nicht so einfach, klappt nach ein paar Stunden aber. Auf der Übersichtskarte am Bildschirmrand markiert ein weißes Tor den nächsten Durchgang für uns, ein blaues Tor weist den Weg zu Nebenräumen mit Extras. Außerdem kennen wir nach ein paar Neustarts auch schlicht viele Module und wissen, wo wir hinmüssen.

Bei unseren Abenteuern haben wir es immer wieder mit außerirdischen Gegnern zu tun. Bei den Monstern sehen wir noch am deutlichsten, dass das Entwicklerstudio Housemarque seine Wurzeln in der Demoszene hat.

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Waffen und Gegner auf Atropos 
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yumiko 30. Apr 2021 / Themenstart

Stimmt, dazu gibts ja die Story-Zusammenschnitte auf YT. Aber nicht alle Spiele sind...

sfr (golem.de) 29. Apr 2021 / Themenstart

Ach herrje, natürlich! Danke für den Hinweis. Ist bereits korrigiert.

Mondstein 29. Apr 2021 / Themenstart

Tolle Wertungen https://www.metacritic.com/game/playstation-5/returnal

mintwurm 29. Apr 2021 / Themenstart

Hades spiele ich mit großem Vergnügen. Ist auch deutlich billiger und erfordert keine...

Triple9 29. Apr 2021 / Themenstart

Outer Wilds mit Ballern?

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