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Rettungsaktion: Zwei Deutsche sterben wegen in Fluss gefallenen Handys

Zwei Männer sind in der Maas ertrunken. Sie wollten einem weiteren Mann helfen, dessen Handy in den Fluss gefallen war.
/ Andreas Fischer
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Ein wegen Hochwasser abgesperrter Flussabschnitt (Symbolbild) (Bild: Getty Images/Eric Lalmand)
Ein wegen Hochwasser abgesperrter Flussabschnitt (Symbolbild) Bild: Getty Images/Eric Lalmand

Der Versuch, ein Handy zu retten, das in den durch die starken Regenfälle der letzten Tage angeschwollenen Fluss Maas gefallen war, hat laut einem Spiegel-Bericht(öffnet im neuen Fenster) zwei jungen Deutschen das Leben gekostet. Am Sonntag vor einer Woche hatten sich laut dem Artikel drei Männer am Ufer der niederländischen Maas aufgehalten, als einem von ihnen sein Mobiltelefon in den Fluss fiel.

Der Besitzer sprang daraufhin laut Spiegel in die Maas, um vermutlich sein Handy zu retten. Die anderen beiden Männer aus dem nordrhein-westfälischen Nettetal seien ihm gefolgt, heißt es in dem Bericht. Die niederländischen Behörden gehen davon aus, dass sie dem ersten Mann helfen wollten.

Leichen nach Tagen gefunden

Während sich der Besitzer des Handys wieder ans Ufer retten konnte, fehlte von den anderen beiden Männern zunächst jede Spur. Zwei Tage lang suchten die Niederländer laut Spiegel vergeblich nach ihnen.

Am vergangenen Freitag wurde dann zunächst die Leiche eines der beiden Männer gefunden. Die Leiche des zweiten Mannes wurde einen Tag später ebenfalls entdeckt.


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