• IT-Karriere:
  • Services:

Erstmal spielen

Hängt das Raspberry Pi im Netzwerk, ist es recht einfach, Spiele beziehungsweise Betriebssystem-ROMs zu installieren. Der Rechner stellt die notwendigen Verzeichnisse namens bios (für die Betriebssysteme) und roms (für die Spiele) über SMB als Netzwerkverzeichnisse im Netz zur Verfügung. Innerhalb dieser Verzeichnisse gibt es für jedes emulierte System entsprechende Unterverzeichnisse. Das ist ein Fortschritt gegenüber der Vorgängerversion. Damals wurden die Verzeichnisse teilweise nicht nur nach System, sondern auch nach Emulator-Engine unterteilt.

Stellenmarkt
  1. SPIER GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG, Steinheim (Westfalen)
  2. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg

Alternativ können Spiele-ROMs auch per USB-Stick aufgespielt und automatisch zwischen Stick und Raspberry Pi synchronisiert werden. Dazu muss auf dem Stick ein Verzeichnis retropie auf der obersten Ebene angelegt werden. Beim erstmaligen Einstecken des Sticks erzeugt Retropie die erforderlichen Unterverzeichnisse für alle unterstützten Systeme. Danach wird der Stick wieder entnommen und die ROMs können über einen anderen Rechner darauf kopiert werden. Wieder zurück am Raspberry Pi, werden die ROMs dann automatisch auf das Raspberry Pi kopiert.

Auf welchem Weg auch immer: Befinden sich die ROMs neu auf dem Raspberry Pi, ist erst einmal ein erneuter Start von Emulationstation/Retropie notwendig. Leider erkennt Emulationstation neu installierte ROMs immer noch nicht automatisch oder per Menüauswahl.

Die Ausführung der Spiele selbst ist unspektakulär wie gehabt. Zuerst das System und dann aus einer Liste das Spiel auswählen. Eine Auswahl aus allen Spielen ohne Rücksicht auf das System erfolgt über ein Menü, das per Select-Taste am Controller aufgerufen wird.

Golem Akademie
  1. Python kompakt - Einführung für Softwareentwickler
    19./20. April 2021, online
  2. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management
    26.-30. April 2021, online
Weitere IT-Trainings

Wir testen verschiedene Spiele auf einer Reihe von Systemen, darunter das SNES, N64 und Playstation. Die im Test im Frühjahr angesprochenen Grafikprobleme mit dem N64-Emulator sind weitgehend verschwunden oder lassen sich leicht lösen. Lediglich die sporadisch stockende Audioausgabe bei Starfox und Mario Kart 64 während der jeweiligen Intros können wir nicht beseitigen.

Ansonsten stoßen wir unter anderem mit Crash Bandicot, Sailor Moon Super S Fighter und Asterix & Obelix nirgends auf Grafik- oder Tonprobleme. Sie laufen stets flüssig auf dem Raspberry Pi 2. Das war allerdings auch schon bei der Vorgängerversion von Retropie und dessen Emulatoren so. Auch unser Controller funktioniert stets wie erwartet. Das gilt auch für den USB-Controller im Retrolook. Hier müssen wir nur die Tastenbelegung zuerst explizit per Menüaufruf konfigurieren. Danach liefern wir uns im Büro nach Dienstschluss über längere Zeit kollegiale Fights in Mortal Kombat.

Der Controller im Browser

Retropie 3 unterstützt das Virtualgamepad. Dabei handelt es sich um eine Serveranwendung, die in einem Browser einen SNES-ähnlichen-Controller darstellt. Natürlich ist es wenig sinnvoll, den Controller in einem Desktopbrowser per Maus anzusteuern, auf einem Smartphone mit Touchscreen macht es hingegen Spaß. Die Anwendung ist denkbar einfach. Wird die IP des Raspberry Pi im Browser aufgerufen, steht der Controller direkt zur Verfügung und wird wie ein physisch angeschlossener Controller behandelt. Retropie und Spiele können so auch dann gesteuert werden, wenn weder ein echter Controller noch eine Tastatur am Raspberry Pi hängen.

Eine leichte Verzögerung zwischen dem Browser und der Umsetzung der Eingabe können wir feststellen. Wesentlich problematischer ist aber die offenbar eingeschränkte Fähigkeit des Chrome-Browsers, auf einem Android-Smartphone Touch-Eingaben in sehr kurzer Folge zu verwerten. Im Kollegenduell bei Mortal Kombat verwenden wir das Smartphone probeweise als zweiten Controller - und der Kollege mit dem Smartphone hat gegen einen Kollegen mit einem echten Controller nur wenig Chancen. Das grenzt den Einsatzzweck des Virtualgamepads erkennbar ein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Retropie 3 angetestet: Unkompliziertes Retro-Daddeln auf dem Raspberry PiDie Theorie: Spielen übers Netz 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. PC-Gehäuse bis -50% und Weekend Sale)
  2. (u. a. Surviving Mars - First Colony Edition für 5,29€, Monopoly - Nintendo Switch Download Code...
  3. (u. a. Patriot Viper 4 8-GB-Kit DDR4-3000 für 38,99€ + 6,99€ Versand statt 55,14€ inkl...
  4. 139,90€ (Bestpreis mit Cyberport. Vergleichspreis ca. 160€)

Saldek 23. Okt 2015

Ich kann keine LAN-Verbindung herstellen. In RECALBOX habe ich WLAN deaktiviert, als IP...

jens_b 17. Sep 2015

Noch gibt es RetroVGS nicht und die Macher wollen so wie ich es sehe Geld mit dem...

EynLinuxMarc 13. Sep 2015

Von Seite der Nintendo, ist es ja verboten ein Spiel auf nicht Nintendo geräte zu...

mingobongo 12. Sep 2015

Gut werde ich auch zum ende des Jahres mal machen. Habe noch den RP1B und werde das...

divStar 11. Sep 2015

Ich wollt's grad sagen! Ich habe Sailor Moon auf dem letzten Screenshot (also die...


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /