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Retrokonsole: Atari VCS erhält GUI auf Basis von Unity

Offenbar erscheint die Retrokonsole Atari VCS nicht wie kürzlich angekündigt im März 2020, sondern später. Die Macher präsentieren Fotos, die Vorbereitungen für die Massenherstellung zeigen, und kündigen eine Benutzeroberfläche auf Basis von Unity an.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Atari VCS
Artwork der Atari VCS (Bild: Atari)

Es gibt schon lange erhebliche Zweifel, was die Veröffentlichung und schlicht auch die Leistungsstärke und Qualität der Atari VCS angeht. Nun hat sich Michael Arzt, einer der leitenden Manager von Atari in New York, im Gespräch mit Medium zu der Retrokonsole geäußert. Seinen Angaben zufolge werde derzeit die Massenfertigung vorbereitet und eine Reihe letzter Tests durchgeführt - an Fließbändern aufgenommene Fotos sollen das belegen.

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Den kürzlich anvisierten Auslieferungstermin März 2020 werde man nicht halten können. Konkreter wird Arzt nicht - das genaue Datum hänge vom weiteren Fortschritt bei seinem Team und bei einer Reihe von Partnern ab. Unterstützer der Mitte 2018 abgeschlossenen Crowdfunding-Kampagne sollen das Gerät als Erste erhalten.

Außerdem sagte der Manager, dass die VCS ein Graphical User Interface (GUI) auf Basis von Unity bekommen werde, das mit dem Classic Joystick, dem Modern Controller sowie mit Maus und Tastatur bedient werden können soll. Bislang war nicht richtig klar, ob die Konsole überhaupt eine eigene Benutzeroberfläche erhält.

Als Appstore sei laut Arzt vor allem der Dienst Antstream Arcade vorgesehen. Das ist ein schon auf anderen Plattformen verfügbarer Spielestreamingdienst, der rund 800 Retrospiele von mehreren Plattformen bietet und derzeit rund 10 Euro im Monat kostet. Alternativ können Spieler über einen Browser in der "Art von Chrome" auch andere Dienste verwenden. Wohlgemerkt: Der Browser soll lediglich so ähnlich wie Chrome sein - ob er ähnlich funktional und kompatibel ist, ist damit nicht gesagt.

Immerhin sollen Nutzer der Linux-basierten Konsole im sogenannten Sandbox-Modus jedes gewünschte Betriebssystem verwenden können, darunter auch Windows. In der Atari VCS kommt ein System-on-a-Chip auf Basis von AMD Ryzen Embedded R1000 zum Einsatz, konkret ein Dualcore-Modell (14 nm) mit zwei Zen-Kernen und Radeon Vega als integrierter Grafikeinheit, wodurch die Konsole laut Hersteller native 4K-Auflösungen in HDR mit Bildraten von 60 fps schaffen können soll.

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Arkarit 03. Dez 2019 / Themenstart

Das stimmt nicht. Entwicklung auf Unity geht im Allgemeinen einigermaßen schnell...

Hotohori 03. Dez 2019 / Themenstart

Na mal abwarten, gerade weil sie derart offen ist und auch durchaus eine gewisse Leistung...

Gunstick 03. Dez 2019 / Themenstart

So richtig retro, Cartridge rein, einschalten, Spiel läuft. Kein ewiges Warten. Kein...

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