Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Retrodesign: Olympus Pen-F sieht aus wie eine Kamera aus den 60ern

Olympus hat mit der Pen-F eine neue spiegellose Systemkamera vorgestellt, deren Gehäuse an vergangene Zeiten erinnert. Im Inneren steckt modernste Technik, darunter ein 20-Megapixel-Sensor und ein 5-achsiges Bildstabilisierungssystem.
/ Andreas Donath
33 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Olympus Pen-F (Bild: Olympus)
Olympus Pen-F Bild: Olympus

Die neue Pen-F von Olympus besitzt einen Sensor im Micro-Four-Thirds-Format, der 20 Megapixel große Bilder macht. Ein 5-Achsen-Bildstabilisierungssystem soll auch bei langen Verschlusszeiten garantieren, dass Bilder unverwackelt aufgenommen werden. Bei unbewegten Motiven kann der 50-Megapixel-Modus aktiviert werden. Dabei wird der Sensor in Halbpixelschritten bewegt, während nach Herstellerangaben acht Aufnahmen gemacht werden. Videos werden aber nur in Full-HD (1.080p) und nicht in 4K aufgenommen.

Die Kamera ist mit einem elektronischen Sucher ausgerüstet, in dem ein OLED mit 2,36 Millionen Bildpunkten eingebaut ist. Dazu kommt ein schwenkbares LCD.

Die Pen-F soll Serienaufnahmen mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde machen können. WLAN ist in die Kamera eingebaut und erlaubt mit Hilfe einer iOS- und Android-App die Steuerung der Aufnahmen.

Auf der Vorderseite der Kamera befindet sich das sogenannte Creative Dial. Dieses Wahlrad erlaubt die Auswahl eines Farbmodus. Es bietet direkten Zugriff auf vier Einstellungen wie Schwarz-Weiß-Fotos und eine Farbprofilsteuerung mit Gradationskurve.

Das Gehäuse misst 124,8 x 72,1 x 37,3 mm und wiegt inklusive Akku 427 Gramm. Vom Akku sollte sich der Käufer gleich zwei Exemplare kaufen, denn mit einer Ladung sind nur 330 Aufnahmen möglich.

Die Pen-F soll ab Ende Februar 2016 in schwarz oder silber für rund 1.200 Euro in den Handel kommen. Dafür gibt es nur das Kameragehäuse. In Kombination mit dem Objektiv "M.Zuiko Digital ED 14-42 mm 1:3.5-5.6 EZ Pancake" sind rund 1.400 Euro fällig.


Relevante Themen