Retro-Gaming: ScummVM 1.8 bringt eigenen Port für das Raspberry Pi
In der Ankündigung von ScummVM 1.8(öffnet im neuen Fenster) entschuldigt sich das Team für die vergleichsweise lange Entwicklungszeit. Dafür handele es sich aber auch um eine der größten Veröffentlichungen in der Geschichte des Projekts, mit dem teils jahrzehntealte Spiele auf aktuellen Systemen ausgeführt werden könnten. Dazu gehört mit der aktuellen Version auch offiziell das Raspberry Pi.
Die Community bietet dafür ein Archiv kompilierter Dateien an, das nur noch auf dem Bastelrechner entpackt werden muss. In den Archiven von Raspbian befindet sich zurzeit noch die ältere Version 1.7. Als neue Portierung hinzugekommen ist auch die Unterstützung für das Handheld GCW-Zero , welches mit Linux läuft und explizit für das Spielen von teils sehr alten Games konzipiert wurde.
Mit der aktuellen Version von ScummVM hat das Entwicklerteam zudem die Unterstützung für acht neue Game-Engines hinzugefügt, womit zehn weitere Spiele von ScummVM ausgeführt werden können. Dazu gehören unter anderem die DOS-Klassiker der Serie The Lost Files of Sherlock Holmes, Zork: Grand Inquisitor und Zork Nemesis: The Forbidden Lands oder auch Rex Nebular and the Cosmic Gender Bender.
Darüber hinaus haben die Entwickler den Emulator für den Synthesizer Roland MT-32 aktualisiert, und statt der Adlib-Emulation wird nun Miles Audio für Spiele genutzt, die dies unterstützen. Außerdem ist das Grafik-Subsystem für AGI(öffnet im neuen Fenster) komplett überarbeitet worden, so dass viele Sierra-Spiele nun deutlich besser laufen sollten.
Weitere Neuerungen listen die Entwickler in ihren Release-Notes(öffnet im neuen Fenster) auf.
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