Retro-Bike: Elektromotorrad Regent No.1 wird teurer als angekündigt

Das Elektromotorrad Regent No.1 wird nun doch nicht für 9.500 Euro, sondern für 12.495 Euro in der Leichtkraftradklasse verkauft.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Regent No.1
Regent No.1 (Bild: Regent Motorcycles)

Als das Elektromotorrad Regent No.1 des schwedischen Herstellers Regent im Juni 2019 vorgestellt worden ist, sollte es 9.500 Euro kosten und ab Mai 2020 verkauft werden. Die Pandemie wirbelte den Zeitplan jedoch durcheinander, auch den ambitionierten Preis für das Bike in Retro-Optik konnte der Hersteller nicht halten. Das Einstiegsmodell kostet nun 12.495 Euro, das ist ein Aufschlag von mehr als 30 Prozent.

Die Regent No.1 orientiert sich an Klassikern wie der Yamaha SR 500 und verfügt über eine Sitzbank mit zwei Plätzen. Der Stahlrohrrahmen und die Telegabel sowie die Federbeine hinten verstärken den Eindruck, dass es sich nicht um ein modernes Motorrad handelt.

Dazu kommen Drahtspeichenräder im 18-Zoll-Format vorn und mit 17 Zoll hinten. Viel Chrom bei den Schutzblechen, dem Scheinwerfer und dem Lenker komplettieren den Look. Scheibenbremsen vorne und hinten sind Standard, Rekuperation ist über das Hinterrad möglich. Stilbrüchig wird der Hersteller im Cockpit. Dort prangt ein 7 Zoll großer Touchscreen anstelle von Rundinstrumenten.

Der Antrieb erfolgt über einen Hinterradnabenmotor mit 8,5 kW Dauerleistung, der eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ermöglichen soll. Der Akku soll eine Reichweite von 120 km bieten. Bei der Vorstellung des Prototyps lag die Reichweite noch um 30 Prozent höher. Das Gewicht wird mit 156 kg spezifiziert. Der Akku soll in 3,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent geladen werden können.

Zwischen Bestellung und Auslieferung sollen nach Angaben des Unternehmens etwa 10 bis 15 Wochen liegen.

Wer darf das Regent No.1 fahren?

Um ein Motorrad der Klasse A1 führen zu dürfen, müssen Interessierte seit mindestens fünf Jahren die Fahrerlaubnisklasse B besitzen, das Mindestalter von 25 Jahren erreicht sowie eine theoretische und praktische Schulung im Umfang von mindestens 13,5 Zeitstunden (9 Unterrichtseinheiten zu 90 Minuten) absolviert haben.

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