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Retouren im Online-Handel:
Irgendwann ist Schluss

Wer online bestellte Ware ausgiebig ausprobiert und dann wieder zurückschickt, muss unter Umständen mit Konsequenzen wie einer Kontosperrung rechnen.
/ Harald Büring
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Es werden andauernd Pakete verschickt, viele gehen auch wieder zurück. (Bild: Justin Sullivan / Getty Images)
Es werden andauernd Pakete verschickt, viele gehen auch wieder zurück. Bild: Justin Sullivan / Getty Images

Jeder, der etwas online bestellt, hat das Recht es zurückzuschicken. Für Händler mag das ärgerlich sein, vor allem wenn einzelne Kunden besonders viel retournieren. Studien zufolge liegt die Retouren-Quote bei online bestellten Artikeln zwischen 6,5 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag und ibi Research an der Universität Regensburg(öffnet im neuen Fenster)) und 12,5 Prozent (Universität Bamberg(öffnet im neuen Fenster)). Das sind pro Jahr mehrere Hundert Millionen Artikel, die Kosten für die Händler gehen in die Milliarden.

Um die Anzahl der Retouren zu senken, schlugen die Wissenschaftler der Universität Bamberg in einer Nachfolge-Studie(öffnet im neuen Fenster) unter anderem vor, die Kunden zu einer Rücksendegebühr von 2,95 Euro je Sendung zu verpflichten. Dadurch würden etwa 16 Prozent aller Retouren vermieden.

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