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Resynced: Assassin's Creed Black Flag segelt in neue Piratenabenteuer

Termin, inhaltliche Änderungen und die PC-Spezifikationen: Ubisoft hat die Neuauflage von Assassin's Creed – Black Flag offiziell vorgestellt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Assassin's Creed - Black Flag Resynced (Bild: Ubisoft)
Artwork von Assassin's Creed - Black Flag Resynced Bild: Ubisoft

Ubisoft bringt mit Assassin's Creed 4 – Black Flag einen seiner beliebtesten Serienteile als technisch und spielerisch deutlich überarbeitetes Remake zurück. Das in einem Südseepiratenszenario angesiedelte Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für Windows-PC (Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store), Xbox Series X/S sowie Playstation 5.

Es wird laut Ubisoft grundlegend neu auf der aktuellen Anvil-Engine aufgebaut. Im Mittelpunkt steht wie im Original die Geschichte des Piratenkapitäns Edward Kenway.

Inhaltlich bleibt die Handlung unverändert. Gleichzeitig soll das Spiel moderner werden: Höher aufgelöste Texturen, verbessertes Licht und eine dynamische Wetter-Simulation bewirken, dass die Karibik lebendiger erscheint als in der Ursprungsversion.

Kämpfe mit mehr Action

Die größten Änderungen betreffen das Gameplay. Das Kampfsystem wird stärker auf Action ausgelegt, mit schnelleren Angriffen, präzisen Paraden und verketteten Finishing Moves. "Kämpfst du unvorsichtig, wirst du bestraft", heißt es von den Entwicklern.

Auch Parcours und Schleichen werden erweitert: Freies Ducken gehört zum Standard, Verfolgungsmissionen brechen nach Entdeckung nicht mehr sofort ab, sondern laufen dynamisch weiter. Damit wird ein häufiger Kritikpunkt des Originals gezielt adressiert.

Deutlich ausgebaut wird zudem die Seefahrt. Das eigene Schiff Jackdaw erhält neue Waffenmodi, während Wetter und Wellen das Handling spürbarer beeinflussen. Es treten drei neue Offiziere mit eigenen Fähigkeiten und Questreihen sowie zusätzliche Story-Inhalte und Missionen auf.

Eine wichtige Entscheidung betrifft den Umfang: Multiplayer und DLCs entfallen komplett. Stattdessen setzt Ubisoft(öffnet im neuen Fenster) bewusst auf eine fokussierte Solo-Kampagne. Das Spiel soll eine "storygetriebene Abenteuererfahrung" sein.

Auch beim Soundtrack gibt es Änderungen. Die bekannten Shantys bleiben erhalten, werden aber um neue Stücke ergänzt. Darunter sind Tracks, die in Zusammenarbeit mit dem französischen Musiker Woodkid entstanden.

Das 2013 veröffentlichte Assassin's Creed 4 – Black Flag wurde damals sehr positiv aufgenommen und zählt für viele Fans bis heute zu den stärksten Serienteilen. Besonders hervorgehoben wurden die offene Karibik, die für damalige Verhältnisse ungewöhnlich frei erkundbar war, sowie die Seeschlachten und das Gefühl, tatsächlich ein Pirat zu sein.

Auch Edward Kenway als ambivalente Hauptfigur kam gut an. Schwächen sahen Kritiker vor allem in repetitiven Nebenaufgaben, klassischen Begleitmissionen und einem dadurch oft ausgebremsten Spielfluss – Punkte, die im Remake gezielt modernisiert werden.


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