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Resurrection: Für manche eine Offenbarung, für andere eine Geduldsprobe

Resurrection zeigt fünf Geschichten über Menschen, die nicht mehr träumen. Ein visuell beeindruckender Film, der den Zuschauern einiges zumutet.
/ Peter Osteried
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Die Frau, die den Fantasmer zum Leben erwecken will (Bild: Plaion Pictures)
Die Frau, die den Fantasmer zum Leben erwecken will Bild: Plaion Pictures
Inhalt
  1. Resurrection: Für manche eine Offenbarung, für andere eine Geduldsprobe
  2. Traumartige Geschichten

Am 25. Juni gibt es bei den Kinostarts ein echtes Kontrastprogramm. Viele werden sich wohl für Supergirl entscheiden – und warum auch nicht? Der Film verspricht großes Blockbuster-Spektakel im Weltall.

Wer lieber einen herausfordernden Film sehen möchte, muss ins Programmkino gehen. Dort startet Bi Gans 160-minütiger Film Resurrection, der das Kino selbst feiert – aber auf eine Art, die sich nicht jedem erschließen wird. Es ist die Art Film, die man zelebriert oder die einen kalt lässt. Dazwischen existiert nicht viel.

Das Werk des chinesischen Regisseurs Bi Gan ist überschaubar, zeichnet sich aber insgesamt dadurch aus, dass er es weder sich noch dem Publikum leicht macht(öffnet im neuen Fenster). So ist es auch bei Resurrection. Hier ist es schon eine Kunst, die Handlung zu entwirren.

Die Leben des Fantasmers

Der Film spielt in einer Welt, in der die Menschen aufgehört haben, zu träumen. Willentlich. Denn es zeigte sich, dass das Leben ohne das Träumen sehr viel länger ist. Aber einige wenige träumen dennoch und drohen damit, das Zeitgefüge aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Darin eingebettet sind fünf Geschichten, die durch die Figur des Fantasmers verbunden sind, einer grotesken Kreatur, die zuerst als Leiche erscheint, dann jedoch von einer Frau wiederbelebt wird, die während einer Operation in das Reich der Träume abgeglitten ist. Sie springt von einem Traum zum nächsten und versucht dabei, den Fantasmer zu erwecken.

Diese fünf Geschichten sind jeweils einem der fünf Sinne gewidmet. Zugleich entsprechen sie fünf Epochen der filmischen Historie. In der ersten Geschichte fehlt das gesprochene Wort. Bi Gan präsentiert einen Stummfilm, der im Format 4:3 präsentiert wird.

Die Musik lebt von der typischen Theatralik solcher Filme, das Licht- und Schattenspiel wurde exakt wie damals gestaltet, sogar mit viragierten Farben(öffnet im neuen Fenster) wird gearbeitet. Dazu gibt es, natürlich, die Zwischentitel.


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