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Resurrected: Blizzard baut Diablo 2 in 3D nach - auch für Konsolen

Blizzard schickt Spieler erneut in die Hölle: Noch 2021 soll eine Neuauflage von Diablo 2 mit 3D-Grafik zum Umschalten erscheinen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Diablo 2 Resurrected (Bild: Blizzard)
Artwork von Diablo 2 Resurrected Bild: Blizzard

Im Rahmen der Hausmesse Blizzcon 2021 hat Blizzard unter anderem eine Neuauflage von Diablo 2 vorgestellt. Das Programm soll 2021 mit dem Zusatztitel Resurrected erscheinen - und anders als das Original nicht nur für Windows-PC, sondern auch für Nintendo Switch, Playstation 4 und 5 sowie für Xbox One Series X/S.

Anders als das Original aus dem Jahr 2000 soll Resurrected nicht auf 2D-Sprites basieren, sondern echtes 3D mit zeitgemäßen Lichteffekten bieten. Auf Knopfdruck sollen die Spieler jederzeit zwischen der Grafik von damals und der neuen Optik wechseln können.

In einer Pressekonferenz nach der öffentlichen Vorstellung sagten die Entwickler Golem.de, dass sie Wert auf Detailtreue legten. Damit kein Stein in der Fantasywelt falsch platziert werde, würden die beiden Versionen während der Produktion immer wieder übereinander gelegt, um Unterschiede sofort zu erkennen.

Im Trailer sieht die Neuauflage dennoch besser aus. Das Remake soll 4K-Auflösungen unterstützen - auf welchen Plattformen, hat Blizzard allerdings noch nicht verraten. Die 27 Minuten an Zwischensequenzen sollen behutsam aktualisiert werden, so dass der Charme des Originals beibehalten wird.

Auch inhaltlich soll Resurrected sich am Original inklusive der Erweiterung Lord of Destruction orientieren. Ein paar minimale Änderungen sind aber geplant, etwa ein kontoübergreifendes Inventar.

Diablo 2 Resurrected - Trailer (Ankündigung Februar 2021)
Diablo 2 Resurrected - Trailer (Ankündigung Februar 2021) (01:59)

Das ist wichtig, weil das Spiel Cross Progression unterstützt, also den nahtlosen Wechsel etwa von Konsole zu PC mit dem gleichen Helden und im gleichen Abschnitt.

Außerdem soll es kleine Verbesserungen an der Benutzerführung geben, darunter eine zusätzliche Übersicht mit den Auswirkungen von neuer Rüstung und frischen Waffen, sowie optional etwas mehr Komfort beim Aufnehmen von Gegenständen.

Resurrected wird keine Mods unterstützen. Als einen der Gründe nennt Blizzard, dass im Remake relativ vieles fest codiert sei, statt wie im Original primär datengebunden. Allerdings soll das Original weiterhin auf den Servern zur Verfügung stehen, so dass Mods dort genutzt werden können.

Wann genau im Laufe von 2021 die Neuauflage erscheint, hat Blizzard noch nicht gesagt. Für Windows-PC soll es wohl eher bald eine Alpha geben, für die sich Interessierte auf auf der offiziellen Webseite(öffnet im neuen Fenster) anmelden können.


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