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Ressourcenschonend programmieren:
So wurden Spiele für den Commodore 64 und Atari entwickelt

Heimcomputer der 70er und 80er waren langsam und hatten wenig Speicher. Dennoch gab es tolle Spiele mit Grafik, Animationen, Scrolling, Sound und Musik. Wie ging das?
/ Miroslav Stimac
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Spiele für den Commodore 64 waren nicht unbedingt simpel. (Bild: Sascha Steinbach/Getty Images)
Spiele für den Commodore 64 waren nicht unbedingt simpel. Bild: Sascha Steinbach/Getty Images

Einst, als Computer noch nicht Bestandteil des Alltags waren und nur wenige Menschen – in Filmen oft als Nerds dargestellt – einen Computer daheim hatten, wurde die Größe des Hauptspeichers in Kilobyte und der Takt des Prozessors mit einstelligen Megahertzzahlen angegeben. Festplatten waren keine Selbstverständlichkeit und Diskettenlaufwerke unterstützen oft nur Disketten mit wenigen Hundert Kilobyte Speicherkapazität. Viele Computernutzer besaßen nicht einmal ein Diskettenlaufwerk, weil Hardware teuer war. Sie begnügten sich beispielsweise beim Commodore 64 mit einem Datasetten-Laufwerk, das mit Kassetten arbeitete, wie sie auch für Musikaufzeichnungen verwendet wurden.

Trotz dieser sehr bescheidenen Hardwareausstattung gab es schon damals grafische Spiele mit Scrolling, Animationen, Sound und Musik. Manche Spiele wie beispielsweise Pac-Man (öffnet im neuen Fenster) waren simpel, manche durchaus umfangreich und komplex. Es gab sogar Rollenspiele mit riesigen, fantastischen Welten wie die Ultima-Rollenspielserie (öffnet im neuen Fenster) oder der grafische Hit Elvira II(öffnet im neuen Fenster) und auch Weltraumsimulationen, von denen Elite einer der berühmtesten Vertreter ist.

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