Ressourcenschonend programmieren: So wurden Spiele für den Commodore 64 und Atari entwickelt
Einst, als Computer noch nicht Bestandteil des Alltags waren und nur wenige Menschen – in Filmen oft als Nerds dargestellt – einen Computer daheim hatten, wurde die Größe des Hauptspeichers in Kilobyte und der Takt des Prozessors mit einstelligen Megahertzzahlen angegeben. Festplatten waren keine Selbstverständlichkeit und Diskettenlaufwerke unterstützen oft nur Disketten mit wenigen Hundert Kilobyte Speicherkapazität. Viele Computernutzer besaßen nicht einmal ein Diskettenlaufwerk, weil Hardware teuer war. Sie begnügten sich beispielsweise beim Commodore 64 mit einem Datasetten-Laufwerk, das mit Kassetten arbeitete, wie sie auch für Musikaufzeichnungen verwendet wurden.
Trotz dieser sehr bescheidenen Hardwareausstattung gab es schon damals grafische Spiele mit Scrolling, Animationen, Sound und Musik. Manche Spiele wie beispielsweise Pac-Man (öffnet im neuen Fenster) waren simpel, manche durchaus umfangreich und komplex. Es gab sogar Rollenspiele mit riesigen, fantastischen Welten wie die Ultima-Rollenspielserie (öffnet im neuen Fenster) oder der grafische Hit Elvira II(öffnet im neuen Fenster) und auch Weltraumsimulationen, von denen Elite einer der berühmtesten Vertreter ist.