Respawn Entertainment: EA streicht den Star-Wars-Shooter und Hunderte Arbeitsplätze

Nach Massenentlassungen bei Gaming-Konzernen wie Activision Blizzard , Unity und zuletzt Sony folgt nun Electronic Arts. Das Unternehmen kündigte am Mittwoch an, dass die Arbeitsplätze von fünf Prozent der weltweiten Belegschaft gestrichen werden - und dazu zahlreiche in der Entwicklung befindliche Projekte.
EA-CEO Andrew Wilson verkündete die Sparmaßnahmen in einem internen Memo. "In Anbetracht der Art und Weise, wie und wo wir arbeiten, optimieren wir weiterhin unseren globalen Immobilienfußabdruck, um unser Geschäft bestmöglich zu unterstützen" , schrieb er.
EA wolle sich stärker auf seine "größten Chancen zu konzentrieren - einschließlich unserer eigenen IP, Sport und massiven Online-Communitys." Dazu werde man "auch Spiele einstellen und uns von der Entwicklung zukünftiger lizenzierter IPs verabschieden, von denen wir nicht glauben, dass sie in unserer sich verändernden Branche erfolgreich sein werden" , so Wilson weiter.
Respawns Star-Wars-Shooter ist Geschichte
Dazu gehört auch ein Ego-Shooter im Star-Wars-Universum, der bei Respawn Entertainment in der Entwicklung war. In einem separaten Memo wurde laut IGN(öffnet im neuen Fenster) die Entscheidung intern angekündigt.
Erst in diesem Monat wurden bei einem Leak neue Details über das neue Lizenzspiel von Respawn bekannt. So sollte sich der Shooter um einen Mandalorianer drehen . Der dritte Teil von Respawns Jedi-Serie soll jedoch weiterhin in der Entwicklung sein.
Auch Entlassungen bei Deck Nine
Im Schatten des massiven Stellenabbaus bei EA steht auch die Entlassung eines Fünftels der Belegschaft bei Deck Nine(öffnet im neuen Fenster) . Hier sind rund 30 Angestellte betroffen. Das Studio war für die Life-is-Strange-Fortsetzung True Colors und das Spiel zur Amazon-Serie The Expanse verantwortlich.
Deck Nine nennt die "sich verschlechternden Marktbedingungen der Spielebranche" als Grund. "Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen" , schreibt Deck Nine in einem Beitrag in sozialen Medien, verknüpft mit einem Aufruf: "Bitte stellen Sie diese Leute ein, wenn Sie können, sie sind fantastisch."



