Resonance im Test: Ein Abenteuer voller Rätsel, Fallen und großer Momente
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"Was das Töten angeht, waren die echt verdammt kreativ": Der Kommentar erscheint nach einer weiteren überstandenen Falle im Action-Adventure Resonance: A Plague Tale Legacy. Eine junge Frau namens Leni, die uns über weite Teile des Spiels begleitet, bringt damit auf den Punkt, was uns erwartet: ein Kampf um Leben und Tod.
Im Mittelpunkt des Abenteuers steht allerdings die Hauptfigur Sophia. Die Schmugglerin kennen wir bereits aus A Plague Tale: Requiem (2022). Resonance erzählt nun ihre Vorgeschichte und begleitet sie auf der Suche nach Antworten zu ihrer Herkunft.
Außerdem geht es um ihre mysteriöse Verbindung zur Insel des Minotaurus. Die Handlung spielt rund 15 Jahre vor den Ereignissen des Vorgängers und eröffnet der Serie damit einen neuen Blickwinkel.
Der Einstieg fällt ruhig aus. Als Kind fertigt Sophia geheimnisvolle Zeichnungen an. Jahre später führt sie ihre Reise in eine Hafenstadt, die stark an Venedig erinnert. Dort stehen zunächst Erkundung, kleinere Kämpfe und die Einführung der wichtigsten Figuren im Mittelpunkt.
Der Schwerpunkt des Spiels liegt jedoch auf der Insel des Minotaurus, die Sophia und Leni erkunden. Über viele Stunden bestimmen dort Rätsel und die Erkundung antiker Anlagen den Spielablauf.
Tempel, unterirdische Gänge und versteckte Mechanismen greifen immer wieder Motive der griechischen Mythologie auf und verbinden sie mit klassischen Adventure-Elementen. Hinzu kommen zahlreiche Fallen, die ständig neue Lösungsansätze verlangen. Manche lassen sich mit Geschick überwinden, andere erfordern genaues Beobachten oder den richtigen Einsatz bestimmter Mechaniken.
Die Rätsel gehören zu den stärksten Bestandteilen des Spiels. Selten sind sie übermäßig komplex, so aufwendig wie Sequenzen in vielen Tomb-Raider-Spielen mit altertümlichen Riesenmaschinen wird es nicht. Stattdessen müssen Lichtstrahlen umgelenkt, Mechanismen aktiviert und verborgene Wege entdeckt werden. Die Hilfefunktion erwies sich als mal mehr, mal weniger hilfreich.
Dennoch bleiben längere Phasen des Stillstands die Ausnahme. Selbst wenn sich eine Lösung nicht sofort erschließt, führt das Spiel meist schnell wieder auf die richtige Spur. Ganz ohne Schwächen bleibt dieser Ansatz allerdings nicht. Vor allem auf der Insel folgen stellenweise mehrere Rätsel unmittelbar aufeinander, die auf ähnlichen Mechaniken basieren.
Zwischen den Rätselpassagen kommt es regelmäßig zu Kämpfen. Anders als Amicia aus den beiden Hauptspielen setzt Sophia stärker auf direkte Auseinandersetzungen. Das Parieren und geschickte Ausweichmanöver bilden die Grundlage des Kampfsystems. Wer die Bewegungen seiner Gegner aufmerksam beobachtet, findet sich rasch zurecht.
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