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Resonance: A Plague Tale Legacy – Verfügbarkeit und Fazit

Insgesamt stehen fünf Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, die sich jederzeit anpassen lassen. Neben den anspruchsvolleren Varianten bietet das Spiel auch einen Modus, der die Geschichte stärker in den Mittelpunkt rückt. Wer möchte, kann im Optionsmenü einen Unsterblichkeitsmodus aktivieren.

Technisch hinterlässt Resonance einen hervorragenden Eindruck. Die Hafenstadt mit ihren engen Gassen und den weitläufigen Dachlandschaften erzeugt ebenso viel Atmosphäre wie die antiken Bauwerke auf der Insel. Hinzu kommen unterirdische Bereiche, die sich zunehmend von historischen Vorbildern lösen und stellenweise beinahe außerirdisch wirken.

Auch die musikalische Untermalung trägt viel zur Wirkung der Spielwelt bei. Der Soundtrack kombiniert mediterrane Einflüsse mit traditionellen Instrumenten und mehrstimmigem Gesang. Dadurch entsteht eine Klangkulisse, die die oft geheimnisvolle Stimmung wirkungsvoll unterstützt.

Gelungen sind die Dialoge zwischen Sophia und Leni. Viele Gespräche wirken angenehm natürlich und lockern die Handlung immer wieder auf. In einer Szene diskutieren die beiden über den Namen eines zukünftigen Schiffs. Hammerhai? Schwarzer Hai? Solche scheinbar beiläufigen Gespräche führen dazu, dass die Figuren glaubwürdig bleiben.

Resonance: A Plague Tale Legacy erscheint am 27. August für Windows-PC (50 Euro) sowie für Xbox Series X/S und Playstation 5 (60 Euro). Außerdem ist das von Asobo Studio(öffnet im neuen Fenster) produzierte Spiel im Abonnement Game Pass enthalten.

Es gibt weder Multiplayer noch Mikrotransaktionen, sondern ausschließlich die rund 15 bis 20 Stunden dauernde Kampagne. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr gut, von der USK hat der Titel eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Resonance erweitert die bekannte Spielreihe um neue Ideen, ohne die Stärken der beiden Hauptspiele aus den Augen zu verlieren. Die Mischung aus Rätseln, Erkundung und Action funktioniert über weite Strecken hervorragend.

Vor allem die Geschichte und die Figuren bleiben in Erinnerung. Die Beziehung zwischen Sophia und Leni entwickelt sich glaubwürdig und verleiht dem Abenteuer viele menschliche Momente. Gleichzeitig gelingt es Asobo erneut, eine außergewöhnliche Spielwelt zu erschaffen.

Die gelegentlichen Wiederholungen bei den Rätseln fallen zwar auf, ändern aber nichts daran, dass Resonance: A Plague Tale Legacy zu den bislang stärksten Action-Adventures des Jahres gehört. Wer die beiden Hauptspiele mochte, sollte ohnehin zugreifen. Aber auch für Neueinsteiger ist das Spiel eine klare Empfehlung.


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