rBAR-Benchmarks zeigen deutliche Leistungszuwächse

Für unsere Benchmarks verwenden wir einen Ryzen 9 5950X mit Standardtakt und dem AMD-Chipsatztreiber für das Ryzen-High-Performance-Profil; er wird mit 32 GByte DDR4-3200-CL14 auf einem X570-Board samt PCIe Gen4 kombiniert. Als Netzteil kommt ein sehr effizientes Seasonic Prime TX mit 1.000 Watt zum Einsatz.

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Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 20H2 x64 liegen auf einer Corsair MP600 mit 2 TByte, einer der schnellsten verfügbaren NVMe-SSDs. Als Grafiktreiber nutzen wir den Geforce 466.11 von Nvidia und die Radeon Software 21.4.1 von AMD. Wir setzen auf CapframeX, um Framerate/Frametimes zu messen.

Spiele-Unterstützung ist abweichend

Um die Benchmarks besser auf einen Blick einschätzen zu können, haben wir alle Titel samt verwendeter Engine alphabetisch aufgelistet. Die einzelnen Werte mit durchschnittlicher Bildrate und 1-Prozent-Perzentil finden sich in der Galerie, absteigend von 2160p über 1440p bis hin zu 1080p.

  • Assassin's Creed Valhalla (Anvil Next 2.0)
  • Call of Duty Black Ops Cold War (IW Engine 5)
  • Crysis Remastered (Cry Engine 5)
  • Cyberpunk 2077 (Red Engine R6)
  • Doom Eternal (id Tech 7)
  • Gears 5 Hivebusters (Unreal Engine 4)
  • Horizon Zero Dawn (Decima Engine)
  • Flight Simulator (Asobo Engine)
  • Red Dead Redemption 2 (RAGE)

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Hinsichtlich der Spiele-Unterstützung gehen beide Hersteller unterschiedliche Wege: AMD hat SAM generell freigeschaltet, egal ob Direct3D 11/12 oder Vulkan. Bei Nvidia wird hingegen mit einer Whitelist gearbeitet, die derzeit 17 Titel umfasst und auch nur solche, die einen D3D12-Pfad aufweisen. Performance-Einbußen durch SAM oder rBAR zeigt unser Parcours übrigens nicht, im schlimmsten Fall stagniert die Bildrate schlicht.

  • Viele Boards haben einen rBAR-Schnellzugriff. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Treiber-Panel von Nvidia zeigt ob rBAR läuft. (Screenshot: Golem.de)
  • Alternativ eignet sich dafür GPU-Z. (Screenshot: Golem.de)
  • Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)
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  • Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)
Ryzen 5950X, 32GB, Win10 20H2, Geforce 466.11, Radeon Software 21.3.2 (Bild: Golem.de)

Die Messwerte zeigen, dass AMDs SAM anders als Nvidias rBAR in mehr Spielen funktioniert und im Durchschnitt auch die Bildrate stärker steigert. Generell gilt, dass beide Implementierungen in 1080p höhere Performance-Gewinne aufzeigen als in 1440p oder gar 4K, da hier die Grafikkarte meist (stärker) limitiert und die CPU nicht so schnell Daten nachliefern muss wie in niedrigeren Auflösungen.

Eine große Auswahl an Grafikkarten bei Alternate

Fazit zu rBAR

Unterm Strich ist SAM auf den Radeon RX 6000 weiter fortgeschritten als rBAR auf den Geforce RTX 3000. Generell ist der Resizable BAR Support zu empfehlen: Die passende Plattform vorausgesetzt, steigt einzig durch entsprechende Firmware-Updates bei Grafikkarte und Mainboard die Leistung um 5 bis über 15 Prozent.

Bei kommenden Grafikkarten wie der Geforce RTX 3080 Ti ist rBAR ohne vorheriges vBIOS-Update verfügbar, was die Nutzung von Resizable BAR Support weiter vereinfacht. Wir raten ergo dazu, diesen kostenlosen Boost einzuschalten - gerade mit Blick auf die aktuellen Preise von Grafikkarten ist jedes Quäntchen Performance willkommen.

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 Resizable BAR Support im Test: Das bringt rBAR bei AMD- und Nvidia-Grafikkarten
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Warrior_242 28. Jul 2021

Hallo Marc Sauter, Danke für das Feedback.

niemandhier 11. Mai 2021

Naja mein Board kanns eh nicht..

Steffo 07. Mai 2021

Was kann der Autor dafür? Ist außerdem kein ewiger Zustand...

ms (Golem.de) 07. Mai 2021

Es gibt ein internes AMD-Tool und das verneint rBAR bei RDNA1 ... das Video zeigt ja...



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