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Resident Evil Requiem im Test: Ganz schönes Gemetzel

Resident Evil Requiem setzt zwei spielbare Figuren und hartes Survival mit viel Atmosphäre und vertrauten Serienelementen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Resident Evil Requiem (Bild: Capcom)
Artwork von Resident Evil Requiem Bild: Capcom
Inhalt
  1. Resident Evil Requiem im Test: Ganz schönes Gemetzel
  2. Resident Evil Requiem: Verfügbarkeit und Fazit

Überall Blut. Auf dem Boden, an den Wänden, in Eimern und sogar in Badewannen. Ganz ehrlich: Beim Spielen von Resident Evil Requiem wurde uns stellenweise etwas flau im Magen. Das neue Horror-Action-Adventure von Capcom bietet deutlich mehr Splatter und Gore als die vorherigen Serienteile.

Dass das Abenteuer härter wirkt, dürfte aber auch am anderen Szenario liegen. Statt in einer entrückten Dorf- und Fantasy-Umgebung wie im Vorgänger Village bewegen wir uns in Requiem in einer Gegenwart, die eng mit den Ereignissen rund um Raccoon City verknüpft ist.

Die Serienvergangenheit dient dabei nicht nur als vager Hintergrund, sondern ist Grundlage für einige der wichtigeren Elemente. Dennoch dürften auch Einsteiger ohne Vorkenntnisse keine ernsthaften Probleme haben, der Handlung zu folgen.

Wir steuern zwei bekannte Figuren: Grace und Leon. Grace steht im Zentrum. Aus ihrer Sicht erleben wir viele Abschnitte, und zwar in der Ich-Perspektive – vorsichtig, angespannt, oft ohne echte Möglichkeit zur direkten Konfrontation.

Der Wechsel zu Leon läuft oft überraschend, mit kleinen Cliffhangern und fast nahtlos ab. An einem Eisentor etwa geht die Kontrolle fast ohne Schnitt von der einen zur anderen Figur über. Das funktioniert nicht nur technisch sauber, sondern auch dramaturgisch überzeugend.

Nach längeren Schleich- und Rätselpassagen mit Grace fühlt es sich fast befreiend an, mit Leon offensiver und mal nach Herzenslust auf Zombies zu ballern. Das ist eine willkommene Abwechslung, von der es gerne noch etwas mehr hätte geben dürfen. Leon steuern wir in der Third-Person-Perspektive; allerdings können wir die Kamera bei beiden Protagonisten nach Belieben umstellen.

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Der Einstieg von Requiem führt ins Wrenwood Hotel, das mit engen Fluren, verschlossenen Zimmern und verstörenden Details eine dichte Atmosphäre erzeugt. Später verbringen wir viel Zeit in Rhodes Hill, einer großen Privatklinik mit zwei weitläufigen Flügeln.

Dort müssen wir Gegenstände finden, Schlüssel suchen, neue Bereiche freischalten, Abkürzungen öffnen. Das sorgt für Spannung und ein vertrautes Seriengefühl, bringt aber auch viel Laufarbeit mit sich. Hinzu kommt ein sehr knapp bemessenes Inventar.


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