Resident Evil 8 Village: Verfügbarkeit und Fazit

Die Spezifikationen für die PC-Version sowie Angaben für die Konsolenfassung hat Capcom bereits vorab veröffentlicht. Zum Test lag uns nur die Version für die Playstation 5 vor, bei der es trotz noch fehlendem Day-One-Update keinerlei technische Probleme gab.

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Resident Evil 8 Village erscheint am 7. Mai 2021 für Windows-PC, Playstation 4 und 5 sowie für Xbox One und Series X/S; der Preis liegt bei rund 70 Euro. Die deutsche Sprachausgabe klingt uns im Vergleich zu der ebenfalls enthaltenen englischen Tonspur etwas zu künstlich.

Es gibt keine Mikrotransaktionen. Ursprünglich sollte mit Village ein Multiplayermodus namens RE Verse verfügbar sein - dessen Veröffentlichung hat Capcom auf Sommer 2021 verschoben. Die USK hat eine Freigabe ab 18 Jahre erteilt.

Fazit

Obwohl wir in Resident Evil Village mit Ethan Winters die gleiche Hauptfigur wie im Vorgänger Biohazard spielen und die Handlung fast nahtlos anschließt, fühlt sich das Abenteuer im Schloss sehr anders an als der Horror in den Sümpfen von Louisiana.

Statt gegen Zombie-Zausel Jack Baker kämpfen wir gegen die gruselig-verruchte Lady Dimitrescu, statt in einer klapprigen Hütte müssen wir in einem prunkvollen Schloss um unser Leben fürchten. Der Personal- und Ortswechsel sorgt entscheidend dafür, dass Village sich so frisch anfühlt.

Dabei ist die grundlegende Mischung aus Action, lösbaren Rätselaufgaben und viel Horror eigentlich nicht neu. Dennoch macht das Abenteuer auf die übliche morbide Art wieder viel Spaß. Vor allem der lange Abschnitt im Schloss gefällt uns - und zwar viel besser als das titelgebende Dorf.

  • Ein Monster verteidigt seine Schätze im Weinkeller. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Schreibmaschine speichern wir den Spielstand - typisch Resident Evil! (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte des Schlosses hilft uns bei der Orientierung. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Händler kaufen wir Ausrüstung und verbessern unsere Waffen. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die Pistole wird im Spielverlauf immer besser - und wichtiger. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Wir belauschen ein Telefongespräch von Lady Dimitrescu. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad geht problemlos von der Hand. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
Ein Monster verteidigt seine Schätze im Weinkeller. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)

Das prunkvolle Castle Dimitrescu macht nicht nur wegen der größtenteils schicken Optik viel her, sondern auch wegen seiner abwechslungsreichen Gestaltung. Und weil wir fast jede Tür mit angehaltenem Atem öffnen und emotional voll dabei sind.

Grund zum Meckern gibt es trotzdem. Einige Elemente wirken nicht so ausgearbeitet, wie sie es verdient hätten. Dazu gehören die Abschnitte im Dorf, aber auch ein paar der auf den ersten Blick mittelwichtigen Figuren - die vier Horrorschwestern etwa kommen erstaunlich kurz.

Resident Evil Village [USK 18 - UNCUT]

Wer außerdem in Spielen überdurchschnittlich stark unter Orientierungsschwierigkeiten leidet, sollte im Schloss auf eine Portion Frust gefasst sein. Die Navigation in dem mehrgeschossigen und verschachtelten Gebäude ist eine Herausforderung - trotz der gut gemachten Übersichtskarte.

Unterm Strich finden wir den Vorgänger Resident Evil 7 wegen der dichteren Atmosphäre und der glaubwürdigeren und damit gruseligeren Figuren etwas besser. Dennoch: Village ist ein gelungenes Resident Evil und fügt der traditionsreichen Reihe einige neue Glanzpunkte hinzu.

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 Resident Evil 8 Village im Test: Abenteuer im Spukschloss der Horrorschwestern
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gaym0r 12. Mai 2021 / Themenstart

Du hast den gesamten Artikel gelesen obwohl du es noch spielen wolltest?

Garius 07. Mai 2021 / Themenstart

Ich empfand 5 schon als viel zu actionlastig, aber der hatte ja auch einen guten Coop...

McWiesel 06. Mai 2021 / Themenstart

genau das. Ärgerlich und erbärmlich, dass man immer weniger eine optionale 3rd-Person...

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