Resident Evil 2 Remake im Test: Gruselig gelungene Rückkehr nach Raccoon City

So geht Remake! Die von Grund auf frisch produzierte Neuauflage von Resident Evil 2 schickt Spieler mit Leon und Claire erneut mitten in Horden von Zombies und anderen Monstern - ein spannendes Abenteuer für (erwachsene) Actionfans.

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Claire untersucht in Resident Evil 2 Remake eine unbekannte Umgebung.
Claire untersucht in Resident Evil 2 Remake eine unbekannte Umgebung. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)

Feiner aufgelöste Texturen, ein Modus für hochaufgelöste Grafik und Unterstützung für aktuelle Eingabegeräte: Die meisten Entwicklerstudios geben sich nicht sehr viel Mühe, wenn sie Neuauflagen ihrer Klassiker veröffentlichen. Anders hat es nun Capcom mit seinem Remake von Resident Evil 2 gemacht: Die Hauptfiguren sind die gleichen, die Handlung ist mehr oder weniger unverändert - aber alles andere ist neu. Das Spielgefühl erinnert uns nicht an Zweitverwertung, sondern einfach an ein aktuelles und in diesem Fall auch sehr gelungenes Computerspiel.

Inhalt:
  1. Resident Evil 2 Remake im Test: Gruselig gelungene Rückkehr nach Raccoon City
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Das Original erschien vor etwas mehr als 20 Jahren für die erste Playstation. Damals wie im jetzt veröffentlichten Remake ist Resident Evil 2 eine Mischung aus Adventure und Actionspiel mit sehr vielen Horror- und Gruselelementen. Hauptfiguren sind der Polizist Leon S. Kennedy und eine junge Frau namens Claire Redfield, die sich am Anfang der Handlung in der Stadt Raccoon City kennenlernen und sich im Verlauf der Handlung dann immer wieder verlieren und begegnen.

Das Remake erzählt diese Geschichte in zwei Kampagnen - einmal steuern wir Leon als Hauptfigur und einmal steht Claire im Mittelpunkt (im Original von 1998 war das etwas anders aufgebaut und sortiert). Die beiden Kampagnen erzählen letztlich die gleiche Handlung rund um mysteriöse Vorgänge in Raccoon City, und die meisten besuchten Orte und zu lösenden Aufgaben sind gleich.

Nur gelegentlich gibt es Unterschiede, die dann aber durchaus auch mal größer sind. Beispielsweise muss Leon ganz anders als Claire vorgehen, um ein Parkhaus verlassen zu können. Jede der Kampagnen ist ohne Vorkenntnisse im mittleren der drei Schwierigkeitsgrade rund 8 bis 12 Stunden lang - im zweiten Durchgang mit dem anderen Charakter sparen wir dann aber locker ein paar Stunden ein.

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Wie das Original setzt auch die Neuauflage von Resident Evil 2 auf eine abwechslungsreiche Mischung aus Actionelementen und Rätseln. Wir müssen Schalter finden, um verschlossene Türen zu öffnen, in Computern nach Informationen suchen oder in Aktenschränken der Polizei von Raccoon City, um an Ausrüstung zu gelangen.

  • In den Optionen können wir für Claire und Leon eine Zielhilfe aktivieren - das macht die Kämpfe etwas einfacher. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Leon muss am Anfang der Kampagne vor vielen Zombies flüchten. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die automatisch mitgezeichnete Karte ist eine große Hilfe. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die Licht- und Schatteneffekte sind teils sehenswert. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Mit solchen gefundenen Hinweisen lösen wir Rätsel - oder durch Ausprobieren. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Natürlich sind Untote auch in der Leichenkammer unterwegs ... (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Im Sicherheitsraum speichern wir den Spielstand an einer Schreibmaschine. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Hm, was macht hier wohl welcher Schalter? (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Leon in der Polizeiwache von Raccoon City (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung per Gamepad ist ziemlich gut gelöst. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)
In den Optionen können wir für Claire und Leon eine Zielhilfe aktivieren - das macht die Kämpfe etwas einfacher. (Bild: Capcom/Screenshot: Golem.de)

Die Rätsel sind überwiegend einfach gehalten, dafür gibt es stellenweise eine andere Herausforderung: Nämlich in den teils komplex aufgebauten Umgebungen den Überblick zu behalten, wo wir welchen Gegenstand verwenden müssen, und welchen Gang wir noch nicht abgesucht haben. Zum Glück hilft uns hier die automatisch mitgezeichnete Übersichtskarte, auf der alle wichtigen und noch nicht abgearbeiteten Stellen gut sichtbar markiert sind.

Natürlich können wir als Leon oder Claire nicht ungestört durch Orte wie das Hauptquartier der Polizei oder die Kanalisation spazieren. So gut wie überall lauern angriffslustige Zombies, die uns mit ein paar Bissen in ihresgleichen verwandeln wollen - zu viele Attacken halten wir nicht aus, dann heißt es "Game Over" und wir müssen einen Spielstand laden.

Im Normalfall können wir die nicht allzu schnellen Untoten ohne große Gefahr für uns mit Pistole oder Schrotflinte ausschalten. Kniffliger sind dann allerdings die Auseinandersetzungen mit Oberbossen - dann müssen wir herausfinden, wo die speziellen Schwachstellen der teils ziemlich großen Mutanten sind.

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Verfügbarkeit und Fazit 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Frostwind 02. Feb 2019

Es ergibt kein Sinn mit dem zweiten Durchgang/2. Charakter. Die beiden Charaktere sind...

Frostwind 02. Feb 2019

Bei Rätseln, Inventar und Öffnen von Toren sowie Türen mit Ketten bleibt die Zeit stehen...

Achranon 31. Jan 2019

Ging mir ähnlich. Teil 4 war nicht schlecht, aber hat doch nie die gleiche unheimliche...

Anonymouse 25. Jan 2019

Restspielzeit: 5 Jahre :P



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