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Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.

Artikel von veröffentlicht am
Artwork von Resident Evil 2 Remake
Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)

Eigentlich suchen wir als Claire nach einem Parkschein. Aber dann öffnen wir die falsche Tür und sehen einen Licker vor uns. Fans von Horrorspielen wissen, dass nun ernsthafte Gefahr droht. Schnell schließen wir die Tür, aber ganz klar ist nicht: Hat uns das muskelbepackte Biest gesehen? Wir gehen auf Nummer sicher, rüsten den Granatwerfer auf, stoßen die Tür auf und feuern in Richtung des Monsters - das wenige Augenblicke später in Flammen steht, während wir noch leben.

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Die Szene hat sich abgespielt in Resident Evil 2, das wir bei einer Veranstaltung von Capcom mehrere Stunden ausprobieren können. Das neue Programm ist wesentlich mehr als simples Remake mit aufgehübschter Grafik: Zwar folgen wir im Großen und Ganzen der gleichen Handlung wie das 1998 veröffentliche Original, in der es in der Stadt Raccoon City um ein mysteriöses Virus geht. Auch die Hauptfiguren sind die gleichen: der Polizist Leon, die - allerdings sehr kampfstarke - Zivilistin Claire, dazu kommt unter anderem eine mysteriöse junge Frau namens Ada.

Davon abgesehen unterscheidet sich das Remake aber deutlich vom Erstling. Es gibt viele völlig neue Abschnitte, zusätzliche Figuren, weitere Rätsel und Monster. Das Geschehen sehen wir nicht über fest installierte Kameras in jedem Raum, sondern steuern die Charaktere meist aus der Schulterperspektive - was beim Anspielen völlig problemlos geklappt hat, auch in engen Gängen.

Die Handlung ist in zwei Kampagnen unterteilt. In der einen sind wir mit Leon unterwegs, in der anderen mit Claire. Die beiden haben völlig unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen: Leon etwa hat den Parkschein einfach dabei, während Claire ihn aufgrund besonderer Umstände - die wir hier nicht verraten - aufwendig suchen muss.

Mit beiden Figuren folgen wir überwiegend schlauchigen Levels, in denen wir uns kaum verlaufen können. Die größte Herausforderung sind Zombies und andere Monster: Natürlich ist es super spannend, wenn wir aus der Ferne ein Schlurfen und Knurren hören und wir kaum noch Munition in unserer Pistole haben, um die Kugeln in die Köpfe der Untoten zu jagen. Zumindest die Standardgegner, mit denen wir es zu tun hatten, waren immerhin so langsam, dass wir in Ruhe zielen konnten.

Es gibt aber auch andere Bestien, etwa die schnellen und sehr starken Licker. Richtig gefährlich waren beim Anspielen allerdings der Kampf gegen einen lastwagengroßen Alligator und gegen einige andere Spezialgegner, die wir im Normalfall nur mit Tricks in die Knie zwingen können.

Als wir an einer Stelle mehrfach gestorben sind, hat uns das Programm irgendwann einen Assistent Modus angeboten: Wir bekommen dauerhaft eine Zielhilfe, außerdem erholt sich ein kleiner Teil unserer Lebenspunkte automatisch. Den Spielstand dürfen wir übrigens nur in den Sicherheitsräumen an Schreibmaschinen speichern.

  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
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  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
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  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
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  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
  • Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)
Artwork von Resident Evil 2 Remake (Bild: Capcom)

Neben den Feuergefechten will Resident Evil 2 vor allem Rätsel bieten. So bekommen wir eine Art Röntgenpistole namens EMF Visualizer. Mit dem Gadget sehen wir die Stromleitungen in Wänden und können ihnen folgen. Auf Knopfdruck können wir die Schalterkästen manipulieren, so dass die Energie anders geleitet wird, was beispielsweise zuvor verschlossene Türen öffnet.

Die Entwickler achten spürbar darauf, dass sich die Welt einigermaßen echt anfühlt. Wir treffen gelegentlich andere Zivilisten, teils mit erschütternden Schicksalen. Das Spiel ist recht aufwendig erzählt, meist direkt in der Spielewelt - gelegentlich überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Die Grafik erinnert dank der RE Engine sehr an Resident Evil 7: Relativ grau und farbarm, aber stimmig in Szene gesetzt und gut animiert.

Die Neuauflage von Resident Evil 2 soll am 25. Januar 2019 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 als Vollpreisspiel auf den Markt kommen.



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DerSchwarzseher 20. Dez 2018

guck dir edge of nowhere an. mega geil in vr

Lanski 11. Dez 2018

in 4 war die Kamera auch extrem begrenzt und die Schockeffekte haben sich komplett...

Lanski 11. Dez 2018

Die ganze Diskussion übers Speichern ist doch unfug Leute. Das hat auch was mit...

Lanski 11. Dez 2018

Da ist noch ein wenig mehr als nur das verkackt worden. das ganze Gameplay wurde ewig...

Brand 06. Dez 2018

Hehe, war auch mein erster Gedanke... Steht ja da: Mit altbekannten Helden :) Ob Sly auch...


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