Reportage PES 2014: Wenn der Fußballkommentator das Spiel nicht sieht

Wie kommentiert man eigentlich das Geschehen einer Fußballpartie, die erst noch stattfinden wird? Golem.de hat Wolff-Christoph Fuss und Hansi Küpper bei den Sprachaufnahmen für Pro Evolution Soccer 2014 ins Tonstudio begleitet.

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Hansi Küpper und Wolff-Christoph Fuss
Hansi Küpper und Wolff-Christoph Fuss (Bild: Daniel Pook / Golem.de)

"Corinthians gegen Boca Juniors - das ist natürlich irgendwie auch Brasilien gegen Argentinien. Ein Spiel mit unheimlichem Zündstoff", spricht Hansi Küpper ins Headset-Mikrofon. Ganz so, wie er es von seinem Beruf als Fernsehkommentator gewohnt ist. Von Fußballteams ist allerdings weit und breit nichts zu sehen, weder auf den Monitoren noch beim Blick aus dem Fenster.

Inhalt:
  1. Reportage PES 2014: Wenn der Fußballkommentator das Spiel nicht sieht
  2. Bratwürstchen im Lizenzminenfeld
  3. 'Ich krieg 'nen Einwurf und du redest vom Eckball.'

Zusammen mit seinem Reporterkollegen Wolff-Christoph Fuss sitzt Küpper nicht etwa im Sportstadion, sondern im Aufnahmestudio von Globaloc in Berlin. Sie sprechen Tonschnipsel ein, aus denen später im PC- und Konsolenspiel Pro Evolution Soccer 2014 ein dynamischer Livekommentar zusammengesetzt werden soll.

Wolfgang Ebert von Konami dirigiert das Duo in der Sprecherkabine. Ob es gerade um bestimmte Teams, Wettbewerbe oder Modi gehen soll, entnimmt er einer Vorgabenliste der Pro-Evolution-Soccer-Entwickler aus Japan. Ein ausformuliertes Drehbuch für die beiden Sprecher gibt es nicht.

"Wir haben sogar darauf gedrängt, in all den Jahren, dass man sagt: möglichst wenig Script, wo wirklich abgelesen wird - und möglichst viel Freestyle. In dem Moment ist man ja relativ nah dran an dem, was wir im wahren Leben auch machen", erklärt Hansi Küpper. Sich passende Fußballszenen vor dem geistigen Auge vorzustellen, sei angesichts langjähriger Erfahrung als Fernsehkommentator keine große Hürde.

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Bratwürstchen im Lizenzminenfeld 
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