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Reparierbares Notebook: 3D- und 2D-Dateien des Framework Laptop 16 veröffentlicht

Mit den CAD -Dateien lassen sich Zubehörteile und Adapter für den Framework Laptop 16 bauen – kostenlos und auf Github verfügbar.
/ Oliver Nickel
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Der Framework Laptop 16 hat austauschbare Anschlussmodule. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Framework Laptop 16 hat austauschbare Anschlussmodule. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Das Unternehmen Framework versucht, stets möglichst reparierbare Laptopdesigns zu bauen. In diesem Vorhaben werden nun auch diverse 3D- und 2D-Dateien auf Github geteilt(öffnet im neuen Fenster) . Es handelt sich dabei um Bauteile des Framework Laptop 16 (Test) , dem größeren Modell der Serie. Zu den Dateien gehören etwa CAD-Zeichnungen des Gehäuses, Schemata des Mainboards und anderer Teile wie dem GPU-Erweiterungsschacht oder den Eingabemodulen.

Mithilfe der 3D-CAD-Dateien sollen Fans eigenes Zubehör für den Framework Laptop 16 bauen und entwickeln können. Dafür wurde das System wie der kleinere Framework Laptop als modulares Notebook mit sechs statt vier Slots für Anschlüsse versehen. Hier können User also ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Custom-Gehäuse und -Skins

Auch ist es möglich, so externe Gehäuse oder andere Accessoires für das Mainboard des Notebooks zu bauen. Auch Custom-Skins und Hüllen sind mit den Dateien realisierbar. Das Mainboard selbst kann mittels Standalone-Modus auch als einzelner Rechner außerhalb des Notebook-Gehäuses genutzt werden. Die Idee: Hardware für verschiedene Zwecke weiterzuverwenden, wenn das Notebook etwa ausgetauscht oder nicht mehr gebraucht wird.

All die Dateien stellt Framework unter der CC-BY-4.0-Lizenz(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. In der Theorie können Dritthersteller daraus also Produkte für den Framework Laptop herstellen, solange sie das Unternehmen in ihren Werken ebenfalls erwähnen. Die Lizenz kann zudem jederzeit zurückgezogen werden.

Der Framework Laptop 16 ist das zweite Modell der Serie und wurde im Jahr 2023 mit AMD-SoC herausgebracht. Das Notebook kann über einen Erweiterungsschacht an der Rückseite mit einer dedizierten AMD-GPU erweitert werden. Es gehört damit zu den wenigen Notebooks auf dem Markt, bei dem sich Grafikleistung nachträglich aufrüsten lässt.


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