• IT-Karriere:
  • Services:

Reno: Oppo stellt Smartphone mit 10x-"hybrid-optischem" Zoom vor

Oppos neues Reno kommt in zwei Versionen, die besser ausgestattete hat das lange beworbene Zehnfach-Teleobjektiv. Allerdings scheint es sich nicht um eine rein optische Vergrößerung zu handeln: Der Hersteller spricht von "hybrid-optischem Zoom" - also dem, wie es auch Huawei mit dem P30 Pro nutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Oppo Reno mit seiner ausfahrbaren Frontkamera
Das Oppo Reno mit seiner ausfahrbaren Frontkamera (Bild: Oppo)

Oppo hat sein neues Android-Smartphone Reno offiziell vorgestellt. Das Gerät, um das es bereits zahlreiche Spekulationen und Leaks gegeben hatte, wird in zwei Versionen erscheinen. Eine ist von der Hardware etwas reduziert, die andere kommt mit Qualcomms Snapdragon-855-SoC und einer Dreifachkamera mit Zehnfach-Teleobjektiv.

Stellenmarkt
  1. Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Münster
  2. SIZ GmbH, Bonn

Bei dieser scheint es sich aber, anders als von manchen im Vorfeld angenommen, nicht um ein optisches Tele zu handeln. Oppo schreibt auf der Produktseite des Reno von einem "hybrid-optischen Zoom". Die zehnfache Vergrößerung wird also möglicherweise so erzeugt wie die des P30 Pro: Dort hat Huawei ein optisches Fünffachtele verbaut, dessen Bild auf eine Zehnfachvergrößerung interpoliert werden kann.

Diese ist von der Qualität her weitaus besser als ein herkömmlicher zehnfacher Digitalzoom, wie ihn andere Hersteller verwenden. Das dürfte auch beim Reno der Fall sein. Wie beim P30 Pro ist das Teleobjektiv bei Oppos neuem Smartphone liegend eingebaut, der Sensor hat 13 Megapixel. Die Hauptkamera hat einen 48-Megapixel-Sensor, das dritte Objektiv kommt mit einem 8-Megapixel-Sensor und einem Superweitwinkelobjektiv.

  • Das Reno ist unter anderem schnellladefähig. (Bild: Oppo)
  • Das Teleobjektiv des Reno ist wie beim P30 Pro von Huawei liegend eingebaut. (Bild: Oppo)
  • Die zwei Versionen des Oppo Reno (Bild: Oppo)
  • Das preiswertere Reno hat eine Dualkamera und kommt mit einem Snapdragon 710. (Bild: Oppo)
  • Die teurere Variante des Reno hat ein Teleobjektiv. Beide Modelle haben eine ausfahrbare Frontkamera. (Bild: Oppo)
Die zwei Versionen des Oppo Reno (Bild: Oppo)

Die preiswertere Version des Reno hat kein Teleobjektiv, sondern nur die 48-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 5-Megapixel-Sekundärkamera. Beide Modelle kommen mit einer ungewöhnlichen Pop-up-Frontkamera: Sie wird an der Oberseite des Smartphones aus dem Gehäuse gefahren und ist auf einer Art Keil untergebracht. Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass Oppo keinen Platz auf der Vorderseite des Smartphones für die 16-Megapixel-Frontkamera benötigt.

Das preiswertere Reno hat einen Snapdragon-710-SoC eingebaut und kommt mit einem 6,46 Zoll großen OLED-Display, das eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln hat. Das teurere Modell hat einen 6,6 Zoll großen OLED-Bildschirm mit der gleichen Auflösung.

Das Reno ohne die Telekamera kostet in China ab 3.000 Yuan, was umgerechnet knapp 400 Euro sind. Die teurere Version wird ab 4.000 Yuan zu haben sein, was umgerechnet um die 530 Euro sind. Beide Smartphones sind wahlweise mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 oder 256 GByte Flash-Speicher beziehungsweise 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher erhältlich. Das Reno soll auch nach Europa kommen, hierzu soll es ein separates Launch-Event Ende April 2019 geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,49€
  2. (-75%) 4,99€
  3. (-40%) 32,99€
  4. 4,32€

Katharina... 10. Apr 2019

https://youtu.be/8RM6R7WgRCU


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Concept One ausprobiert: Oneplus lässt die Kameras verschwinden
Concept One ausprobiert
Oneplus lässt die Kameras verschwinden

CES 2020 Oneplus hat sein erstes Konzept-Smartphone vorgestellt. Dessen einziger Zweck es ist, die neue ausblendbare Kamera zu zeigen.
Von Tobias Költzsch

  1. Bluetooth LE Audio Neuer Standard spielt parallel auf mehreren Geräten
  2. Streaming Amazon bringt Fire TV ins Auto
  3. Thinkpad X1 Fold im Hands-off Ein Blick auf Lenovos pfiffiges Falt-Tablet

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

Computer Vision: Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen
Computer Vision
Mehr Durchblick beim maschinellen Sehen

Mit den Services von Amazon, IBM, Microsoft und Google kann jeder recht einfach Bilder analysieren, ohne die genauen Mechanismen dahinter zu kennen. Die Anwendungen unterscheiden sich aber stark - vor allem im Funktionsumfang.
Von Miroslav Stimac

  1. Überwachung Bündnis fordert Verbot von Gesichtserkennung
  2. Videoüberwachung SPD-Chefin gegen Pläne für automatische Gesichtserkennung
  3. China Bürger müssen für Mobilfunkverträge ihre Gesichter scannen

    •  /