Renkforce RF1000: Conrad entwickelt eigenen 3D-Drucker
Nach Konkurrent Pearl bringt auch die Handelskette Conrad Electronic einen selbst entwickelten 3D-Drucker auf den Markt. Das Gerät soll einfach bedienbar sein und mit künftig erscheinendem Zubehör nicht nur als 3D-Drucker einsetzbar sein.
Der Renkforce-3D-Drucker RF1000 nutzt das Verfahren der Schmelzschichtung (Fused Deposition Modeling, FDM) und verarbeitet laut Conrad(öffnet im neuen Fenster) "alle gängigen Materialien wie z. B.: ABS, PLA, PVA, EcoPLA, PET, Taulman, Laybrick, Bendlay, Laywood-D3, HIPS und smartABS". Er kann Objekte bis zu einer Größe von 25 cm x 23,5 cm x 17,5 cm aufbauen. Für die Verarbeitung von ABS ist die Arbeitsplattform beheizbar.
Drucker mit SD-Karten-Einschub
Der 3D-Drucker wird per USB mit dem Computer verbunden und soll ohne viel Aufwand und Justieren betrieben werden können. Das Gerät verfügt zudem über einen SD-Karten-Einschub, kann also auch ohne Computer verwendet werden. Bedient wird er in diesem Fall über das Tastenfeld. Auf einem Display wird der Status angezeigt.
Das Gerät kann aber nicht nur drucken: Conrad will künftig als Zubehör einen alternativen Kopf für den Renkforce anbieten, der aus dem 3D-Drucker eine CNC-Fräse machen soll: Damit sollen unterschiedliche Materialien wie Holz, Kunststoffe oder Metalle gefräst oder graviert werden. Geplant ist zudem, zu einem späteren Zeitpunkt einen Aufsatz mit einem Laser auf den Markt zu bringen.
Der Renkforce-3D-Drucker RF1000 ist als Bausatz(öffnet im neuen Fenster) ab sofort für knapp 1.500 Euro vorbestellbar. Wem das Zusammenbauen zu aufwendig ist, der kann den 3D-Drucker auch fertig montiert(öffnet im neuen Fenster) kaufen, dann für knapp 2.000 Euro. Lieferbar sind die Geräte ab 2. Januar 2014.
- Anzeige Hier geht es zu 3D-Druckern bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.