Abo
  • Services:

Renew Orb: Londoner Mülltonnen mit Smartphone-Tracking

In der Innenstadt Londons stehen öffentliche Mülltonnen, die mit einem WLAN-Modul und einem Bildschirm ausgestattet sind. Die Renew Orbs tracken die WLAN-Geräte der Passanten, um ihnen darauf zielgenaue Werbung zu präsentieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Renew Orb
Renew Orb (Bild: Renew)

Werbetreibende können Anzeigen auf den Londoner Mülltonnen von Renew buchen. Die Orbs wurden schon einmal während der Olympischen Spiele aufgebaut und sind derzeit im Rahmen eines Betatests nur in der City of London anzutreffen. Sie können auf ihren Displays Werbeanzeigen darstellen. Damit das zielgenauer passiert, werten die Orbs die WLAN-Signale ihrer Umgebung und die MAC-Adressen der erfassten Geräte aus und speichern sie.

  • Renew Orb (Bild: Renew)
  • Renew Orb (Bild: Renew)
  • Renew Orb (Bild: Renew)
  • Renew Orb (Bild: Renew)
  • Renew Orb (Bild: Renew)
Renew Orb (Bild: Renew)
Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Laut dem britischen Independent wurden innerhalb einer Woche über 4 Millionen Geräte erkannt, darunter über 530.000 verschiedene. Das System kann nicht feststellen, welcher Person das Gerät gehört - aber immerhin lassen sich so die Fußwege der Menschen im Verbreitungsgebiet der neugierigen Mülleimer feststellen. Besser gesagt erkennt das System, welches Gerät und sein Besitzer wann wo war. Das interessiert auch die Werbekunden, die so zum Beispiel feststellen können, wer in welchen Laden geht und wie loyal der Kunde ist. Die WLAN-Erkennung könne durch zusätzliche Module bis in die Läden hinein erfolgen, schreibt der Hersteller auf seiner Website. So lässt sich relevante Werbung genau dann einblenden, wenn sich der Mobilfunkbesitzer kurz vor der Mülltonne mit ihrem Display befindet.

In Großbritannien muss sich Renew laut dem Independent mit Kritikern auseinandersetzen, die dem Unternehmen vorwerfen, die Privatsphäre der Passanten zu verletzen. Gegenüber der Zeitung verteidigte Renew-Chef Keveh Memari die Vorgehensweise und betonte, dass die MAC-Adressen anonymisiert seien und keine persönlichen Daten erfasst würden. Man wisse nicht, wer wer sei.

Bislang wurden 200 Mülltonnen mit der Technik aufgestellt. Neben zahlenden Werbekunden wird ein Drittel der Anzeigezeit für soziale Zwecke bereitgestellt. Eine der Tonnen soll 30.000 Britische Pfund kosten und innerhalb der 21 Jahre, für die Renew eine Aufstellgenehmigung erteilt bekam, rund eine halbe Million Betriebs- und Wartungskosten verursachen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

iFreilicht 12. Aug 2013

clever Girl.

User_x 12. Aug 2013

? ne: wisch nach unten, mobile daten ein, wlan aus???!

der kleine boss 12. Aug 2013

vor einem jahr hätte man noch jeden auaselacht, der behauptet hätte, in einer müllto e...

Spaghetticode 12. Aug 2013

http://www.heise.de/newsticker/meldung/London-schaltet-datenhungrige-Muelleimer-ab...

elgooG 12. Aug 2013

...im besten Fall bist du dann ein Hacker, der Computersabotage begangen hat, im...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /