Rend: Fraktionskampf in nordischer Fantasywelt

60 Spieler, drei Fraktionen und ein magischer Baum: Ab sofort ist der geschlossene Alphatest des PC-Action-Rollenspiels Rend eröffnet. Golem.de konnte sich das vielversprechende Programm kürzlich bei den Entwicklern anschauen.

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Artwork von Rend
Artwork von Rend (Bild: Frostkeep Studios)

Die Weltenesche Yggdrasil hat in der nordischen Mythologie eine zentrale Rolle - und im Action-Rollenspiel Rend. Darin kämpfen drei Fraktionen mit jeweils 20 Mitgliedern darum, durch Heldentaten an dem zentral in der Welt stehenden Baum ihr Yggdrasil-O-Meter aufzuladen. Gewinner ist die Gruppe, die das zuerst schafft. Ab dem 8. Mai 2018 können die ersten Spieler in den Kampf ziehen: An dem Tag hat das Entwicklerstudio Frostkeep den geschlossenen Alphatest eröffnet.

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Wer daran teilnehmen möchte, muss sich auf der offiziellen Webseite anmelden und hoffen, früher oder später zum Zuge zu kommen. Rend soll später im Jahr als kostenpflichtiges Spiel im Early Access auf Steam starten. Abogebühren soll es ebenso wenig geben wie Mikrotranskationen. Die Server-Software soll mitgeliefert werden, so dass Spieler eigene Partien mit individuellen Einstellungen und Siegbedingungen hosten können.

Hinter Rend steckt das aus dem kalifornischen Irvine stammende, rund 70köpfige Entwicklerstudio Frostkeep. Der Ort, am dem sich auch die Zentrale von Blizzard befindet. Das ist kein Zufall. Ein großer Teil der Entwickler hat früher an Titeln wie World of Warcraft und Overwatch gearbeitet, weitere Mitarbeiter waren bei Riot Games mit League of Legends beschäftigt.

Das ist Rend deutlich anzusehen: Die auf der Unreal Engine 4 basierende Grafik glänzt mit kräftigen Farben, viel Abwechslung und aufwendigen Animationen. Bei einer Präsentation hat das Programm fast schon zu deutlich an den typischen Blizzard-Stil erinnert. Das Spielgebiet ist dreieckig, ein Lauf vom einen Ende zur anderen soll nach Entwicklerangaben rund 30 Minuten dauern; Portale verkürzen die Reisezeit im Alltag.

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Spieler wählen zum Start, welcher von drei Fraktionen sie beitreten wollen. Zur Auswahl stehen das schlaue und berechnende Conclave (grün), der stolze und brutale Order (orange) und die mysteriösen Revenants (lila). Klassen im engeren Sinne gibt es nicht, allerdings können Spieler ihren Charakter über mehrere Talentbäume den eigenen Vorlieben anpassen.

Im Startbereich der jeweiligen Fraktion sind die Spieler vor Angriffen sicher - meistens jedenfalls, denn ab und zu sollen (mit Vorankündigung) die schützenden Schilde gelüftet werden, um für Action und Abwechslung zu sorgen. In dem Gebiet können die Fraktionen eigene Gebäude erreichten, für die sie allerdings Holz und andere Rohstoffe aus den Wäldern beschaffen müssen.

Mächtige Extras

Weil die Partien nicht endlos dauern, soll es stärkere Extras zum Erforschen geben als sonst in Online-Rollenspielen. Neben Nah- und Fernkampfwaffen soll es laut den Entwicklern auch Optionen geben, mit denen man etwa über Mauern springen kann oder mit denen man einen Feind ein paar Dutzend Meter wegschleudern kann.

Quests im engeren Sinne sind nicht geplant, aber um eine besondere Waffe zu bekommen, sind teils aufwendige Suchen nach seltenen Rohstoffen in gefährlichem Gebiet voller Monster nötig. Für deren Bekämpfung braucht man dann wiederum andere Extras, so dass sich durchaus komplexe Aufgaben ergeben - bei deren Lösung die Spieler aber weitgehende Handlungsfreiheiten genießen sollen.

Wenn gerade keine Fraktionskämpfe toben, müssen die Spieler sogenannte Seelen sammeln, zu einem göttlichen Stein in ihrer Siedlung bringen und so die Anzeige in der Weltenesche füllen. Sobald das erste Team die nötige Menge an Seelen hat, hat es gewonnen - und die nächste Partie beginnt für alle bei Null.

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