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Fazit und Preis des Renault Zoe

Der Zoe ist ein Kleinwagen, den Renault erstmals 2009 als Konzept gezeigt hat. 2013 kam das Auto auf den Markt. Aktuell auf dem Markt ist die stark überarbeitete Version, die 2019 vorgestellt wurde. Inzwischen gehört das Auto zu den meist verkauften in Deutschland.

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Renault bietet das Fahrzeug mit je zwei Motorvarianten und Akkugrößen an: mit einem 80 Kilowatt oder einem 100 Kilowatt starken Antrieb sowie mit 41 oder 52 Kilowattstunden nutzbarer Akkukapazität. Insgesamt gibt es den Zoe in sechs Ausführungen.

Die einfachste Ausführung mit dem kleinen Motor und dem kleinen Akku kostet knapp 21.350 Euro. Wir sind den Z.E. 50 Intens R135 gefahren, also eine Version mit 100-Kilowatt-Antrieb und 52-Kilowattstunden-Akku. In der Grundausstattung kostet das Auto knapp 28.000 Euro. Die von uns getestete Version hatte einige Extras, darunter Sitzheizung und ein beheizbares Lenkrad, eine Sonderlackierung und 17 Zoll große Leichtmetallräder. Auch der CCS-Anschluss gehört nicht zum Standard. Alles in allem machen die Extras das Auto knapp 5.000 Euro teurer.

Im Preis nicht enthalten ist der Akku. Den verkauft Renault nicht, sondern vermietet ihn für 74 Euro im Monat bei einer Jahresfahrleistung von 7.500 Kilometer. Werden mehr als 7.500 km im Jahr unterwegs gefahren, beträgt die Miete 124 Euro. Nicht berücksichtigt ist die für das Fahrzeug nicht unerhebliche Kaufprämie.

  • Der Kleinwagen Renault Zoe... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist eines der am meisten verkauften Elektroautos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist seit 2013 auf dem Markt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Renault hat das Auto noch einmal überarbeitet. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt zwei Antriebs- und Akkugrößen sowie Variationen in der Ausstattung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wir sind das Mdoell Z.E. 50 Intens R135 gefahren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für zwei Personen ist genug Platz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Rücksitz ist es aber etwas eng für den Kopf und die Beine. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Bedienkonzept hat uns gefallen: Einige Funktionen werden über den 10-Zoll-Touchscreen gesteuert, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... für andere gibt es Knöpfe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Schalthebel. Das Auto bietet zwei Rekuperationsstufen: normal (D) und stark (B). (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Rückfahrkamera ist praktisch. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Navigationssystem zeigt unter anderem an, wie weit das Auto noch mit dem aktuellen Ladestand kommt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es zeigt auch die Ladesäulen in der Nähe an. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wo entsprechende Daten vorhanden sind, gibt es eine 3D-Darstellung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Handschuhfach fanden wir etwas klein. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Kofferraum... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. ist Platz für reichlich Gepäck. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kabel liegen darunter, ... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... weshalb wir vor dem ersten Laden ausräumen mussten. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto hat zwei Anschlüsse: Typ 2... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und CCS. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Ladestation in Eckernförde ist beliebt - Laden ist dort kostenlos. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Fahrzeug hat gut 52 kWh nutzbare Akkukapazität. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Manche Meldungen haben uns gewundert. Sie sind wohl für Umsteiger von Verbrennern gedacht, (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Ausflug mit dem Auto an die Küste hat uns gefallen. (Bild: Petra Vogt)
Der Ausflug mit dem Auto an die Küste hat uns gefallen. (Bild: Petra Vogt)

Den Zoe zu fahren, hat Spaß gemacht. Das Auto liegt gut auf der Straße, ist agil - beides ist für Elektroautos typisch, wegen des Antriebs und des niedrigen Schwerpunkts. Als Familienauto dürfte sich der Zoe weniger eignen.

Aber für zwei Personen und ihr Gepäck reicht der Platz aus. Mit einer Einschränkung: Das Handschuhfach hätte etwas größer ausfallen können. Den Zweck der schmalen Ablage darüber ist uns nicht klar geworden.

Reichweitenangst hatten wir im ganzen Testzeitraum nicht. Das haben wir auch schon anders erlebt. Sowohl die Akkukapazität als auch die verbesserte Ladeinfrastruktur haben dazu beigetragen. Allerdings sind wir wie erwähnt gemütlich über Land gefahren und haben keine Meilen auf der Autobahn abgespult. Wer dafür ein Auto sucht, dürfte ohnehin mit einer größeren Fahrzeugklasse besser bedient sein.

Für uns hat sich das Auto im Stadtverkehr ebenso wie für den Trip an die Schlei bewährt. Wir haben es nur ungern zurückgegeben.

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 Elektroautofahren ohne Reichweitenangst
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recluce 17. Jul 2020

Da ist nichts günstig. Du verheizt damit sage und schreibe 67 kWh an Energie pro 100 km...

Heldbock 16. Jul 2020

Klar, ihr kauft vergleichsweise billig in Deutschland und holt euch noch die fast 20% an...

David64Bit 14. Jul 2020

Tesla baut zwar momentan die besten Elektroautos, aber vom reinen "Auto" Part her sind...

ratti 13. Jul 2020

Wir sind 8 Jahre Erdgas gefahren, und ich kann die Reichweiten-Angst bestätigen. Als der...

Eheran 13. Jul 2020

Also abgesehen davon, dass du selbst deine Aussage belegen musst und nicht andersrum...


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