• IT-Karriere:
  • Services:

Viele Assistenten, von denen die meisten gut funktionieren

Das erste, was auffällt, ist der Sound: Der Zoe hat ein akustisches Warnsystem für Fußgänger und Sehbehinderte (Acoustic Vehicle Alerting System, Avas), dessen Einführung das europäische Parlament 2013 beschloss. Bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h erzeugt das Auto ein Brummen, das deutlich zu hören ist. Fährt das Auto schneller, sind die Rollgeräusche laut genug für die akustische Wahrnehmung.

Stellenmarkt
  1. Securiton GmbH IPS Intelligent Video Analytics, München
  2. Drägerwerk AG & Co. KGaA, Lübeck

Die Instrumententafel ist dreigeteilt: Links sind der Tachometer sowie die Ladestand- und Reichweitenanzeigen, rechts ist eine Anzeige, die Auskunft gibt, wie hoch die aktuelle Leistungsaufnahme oder die Rekuperation sind. Der mittlere Bereich lässt sich individuell einrichten: Durch Knöpfe am Lenkrad lässt sich auswählen, ob dort beispielsweise Informationen über die Musik oder das Auto und die aktuelle Fahrt angezeigt werden.

Wir fanden die Einstellung mit dem Navigationssystem in der Mitte am praktischsten. Man sieht, wo es hingeht, ohne den Blick zur Seite wenden zu müssen. Besser ist nur ein Head-up-Display, das in die Windschutzscheibe eingeblendet wird, so dass der Blick gar nicht mehr von der Straße genommen werden muss.

Unpraktisch ist, dass das Infotainmentsystem nicht über das Lenkrad bedient werden kann. Der Griff zum Display, um im Menü nach Musik zu scrollen, lenkt ab. In unserem Fall aber ein leicht zu lösendes Problem: Die Beifahrerin übernimmt die Aufgabe der DJane.

Das Auto verfügt über einige Assistenzsysteme, darunter ein Tempomat, der aber nur die Geschwindigkeit einhält und nicht als Abstandsregelungstempomat fungiert, sowie ein Einparkassistent, mit dem wir uns aber nicht anfreunden konnten: Bei zwei Versuchen ist das Auto sehr eng an das nebenstehende herangefahren. Daraufhin haben wir lieber selbst eingeparkt.

Hinzu kommt ein zweistufiger Spurhalteassistent. Aktiviert wird dieser per Druck auf den Knopf links vom Lenkrad. Im linken Rundinstrument erscheinen zwei Linien, die Fahrspuren symbolisieren, und ein Icon, das zeigt, dass das System aktiviert ist. In der ersten Stufe warnt es lediglich, wenn das Auto die Spur verlässt, ohne dass der Blinker gesetzt ist. Dann leuchtet das Icon rot auf.

In der zweiten Stufe wird das System aktiv und greift bei einem nicht beabsichtigten Spurwechsel ein. Wie bei solchen Systemen üblich, mag auch dieses es nicht, wenn das Lenkrad losgelassen wird. Nach einigen Sekunden erscheint auf der Instrumententafel die Aufforderung, die Hände am Lenkrad zu lassen, und es ertönt ein Warnton.

Bei undeutlichen Markierungen versagt das System

Die Spurassistenten arbeiten ab einer Geschwindigkeit von etwa 70 km/h und sollen laut Bedienungsanleitung bis zu einer Geschwindigkeit von 180 km/h funktionieren - wobei der Zoe gar nicht so schnell fährt. Das System ist auf erkennbare Fahrbahnmarkierungen angewiesen. Sind diese undeutlich oder keine vorhanden, arbeitet es nicht. Dann sind Icon und Fahrbahnsymbole grau.

Die Erfassung der Markierungen übernimmt eine Kamera, die am Rückspiegel angebracht und durch die Windschutzscheibe auf die Straße gerichtet ist. Sie erkennt auch Verkehrsschilder, die Geschwindigkeitsbegrenzungen anzeigen. Das funktioniert die meiste Zeit recht gut. Nur manchmal lässt sich das System verwirren und zeigt keine Geschwindigkeitsbegrenzung oder gar nichts an. Zuweilen kommt die Verwirrung auch von außen, etwa wenn an einer Baustelle zwei unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder übereinander angebracht sind.

Das Wichtigste aber bei einem Elektroauto ist: Wie sieht es mit der Reichweite aus?

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Renault Zoe: Ganz entspannt von Meer zu MeerElektroautofahren ohne Reichweitenangst 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 31€
  3. 16,99€
  4. 24,29€

recluce 17. Jul 2020

Da ist nichts günstig. Du verheizt damit sage und schreibe 67 kWh an Energie pro 100 km...

Heldbock 16. Jul 2020

Klar, ihr kauft vergleichsweise billig in Deutschland und holt euch noch die fast 20% an...

David64Bit 14. Jul 2020

Tesla baut zwar momentan die besten Elektroautos, aber vom reinen "Auto" Part her sind...

ratti 13. Jul 2020

Wir sind 8 Jahre Erdgas gefahren, und ich kann die Reichweiten-Angst bestätigen. Als der...

Eheran 13. Jul 2020

Also abgesehen davon, dass du selbst deine Aussage belegen musst und nicht andersrum...


Folgen Sie uns
       


Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


    iPhone, iPad und Co.: Apple bringt iOS 14, iPadOS 14, TVOS 14 und WatchOS 7
    iPhone, iPad und Co.
    Apple bringt iOS 14, iPadOS 14, TVOS 14 und WatchOS 7

    Auch ohne neue iPhones lässt es sich Apple nicht nehmen, seine neue iOS-Version 14 zu veröffentlichen. Auch andere Systeme erhalten Upgrades.

    1. Apple Pay EU will Apple zur Freigabe von NFC-Chip bringen
    2. Apple One Abos der verschiedenen Apple-Dienste im Paket
    3. Corona Apple hat eigenen Mund-Nasen-Schutz entwickelt

    Geforce RTX 3080 im Test: Doppelte Leistung zum gleichen Preis
    Geforce RTX 3080 im Test
    Doppelte Leistung zum gleichen Preis

    Nvidia hat mit der Geforce RTX 3080 die (Raytracing)-Grafikkarte abgeliefert, wie sie sich viele schon vor zwei Jahren erhofft hatten.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"
    2. Geforce RTX 3080 Wir legen die Karten offen
    3. Ethereum-Mining Nvidias Ampere-Karten könnten Crypto-Boom auslösen

      •  /