Renault: VW prüft Allianz für 20.000-Euro-E-Auto
Volkswagen fehlt ein Elektroauto, das günstig ist. Mit vereinten Kräften ließe sich ein solches Projekt vermutlich eher stemmen, heißt es beim Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) . Renault selbst entwickelt bereits ein entsprechendes Modell für 2025. Nun könnten Synergien genutzt werden.
Partnersuche für Volks-Stromer
Erste Sondierungsgespräche zwischen den Autoriesen sollen bereits stattgefunden haben, berichtet das Handelsblatt. Zwar befänden sich die Verhandlungen noch ganz am Anfang. Doch Volkswagen benötigt dringend ein günstiges E-Auto. Um die CO 2 -Vorgaben der EU zu schaffen und die eigene Elektro-Offensive anzuschieben, ist ein Modell in der Kompaktklasse essenziell.
Mit dem ID.2 rollt zwar 2026 ein VW-Kleinwagen der 25.000-Euro-Klasse zu den Händlern. Für die Massenelektrifizierung reicht dieses Preisniveau jedoch nicht aus. VW braucht noch erschwinglichere Varianten. Da kommt die Expertise des Renault-Teams gerade recht.
Win-win-Situation
Eine Allianz bei der Plattformentwicklung würde für beide Partner Sinn ergeben. Die Stückkosten ließen sich deutlich senken, neue Märkte erschließen. Die Marke VW mit ihrem ungebrochenen Image in der Breite könnte vom hohen Elektro-Know-how der Franzosen partizipieren. Renault wiederum würde von den Kostenstrukturen von VW, dem größten Autoherstellers Europas, profitieren.
In wenigen Jahren dürfte die Partnerschaft Früchte tragen. Schon 2025 könnte Renault den Stromzwerg auf die Straße bringen. Volkswagen würde kurz darauf nachziehen, vielleicht 2026 gemeinsam mit dem ID.2, heißt es beim Handelsblatt. Fest steht: Ohne Allianzen lässt sich die Transformation hin zur E-Mobilität für die Großen der Branche kaum meistern. Die Kooperation von VW und Renault könnte hier richtungsweisend sein.
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