Renault-Tochter: Dacia will den Sandero zum günstigen E-Auto machen
Dacia-Chef Denis Le Vot hat bei der Präsentation der Verkaufszahlen für 2024 den Plan bestätigt, Ende 2027 einen elektrischen Sandero anzubieten. Das berichtete die Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster). Mit einem Gesamtabsatz von 676.340 Fahrzeugen verzeichnete Renault ein Wachstum von 2,7 Prozent, wobei der Sandero maßgeblich zu diesem Erfolg beitrug.
Beim elektrischen Sandero solle nicht ein besonders großer Akku oder eine hohe Ladegeschwindigkeit, sondern ein niedriger Preis die Käufer locken.
Die Elektrifizierungsstrategie Dacias geht über den Sandero hinaus. Le Vot kündigte an, dass das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren jährlich "mehr als zwei Modelle" mit elektrischem Antrieb einführen werde. Gegenwärtig verfügt Dacia lediglich über ein einziges Elektromodell, den in China produzierten Spring.
Technische Herausforderungen und Konzernsynergien
Für die elektrische Transformation könnte Dacia auf die AmpR-Small-Plattform des Renault-Konzerns zurückgreifen, die bereits beim Renault 4 SUV und dem Renault 5 zum Einsatz kommt.
Dacia verstärkt parallel seine Hybridisierungsstrategie. Der neue Bigster wird sowohl mit einem 155 PS starken Vollhybridantrieb als auch mit einem 48-Volt-Mildhybridantrieb ausgestattet. Bis Ende 2025 sollen der Duster sowie der Bigster mit einem hybridisierten Allradautomatikgetriebe erhältlich sein.
Die Marktstrategie zeigt bereits erste Erfolge: Beim Duster machen Vollhybridversionen 30 Prozent der Verkäufe aus, beim Jogger sind es 25 Prozent. Für den Bigster würden noch höhere Anteile erwartet, sagte Le Vot.
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