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Nissan hat Schwierigkeiten in Europa

Nissan hat mit seiner Luxusmarke Infiniti keinen Erfolg in Europa und zieht sich zurück. Auch mit dem Erfolgsmodell Nissan Leaf läuft es holprig. Die aktuelle Version e+ hat zwar eine größere Batterie und damit mehr Reichweite (385 km WLTP), doch kann er nicht an alte Verkaufserfolge anknüpfen.

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Der Hersteller senkte Anfang Mai den Einstiegspreis auf unter 30.000 Euro. Doch der Leaf bleibt ein Sonderling. Wie in Japan üblich, funktioniert das Schnellladen mit Chademo-Stecker. Die findet man noch an Triple-Ladesäulen entlang der Autobahnen. Doch HPC-Anbieter wie Ionity ignorieren diesen Ladestandard.

Den günstigen Preis erkauft sich Nissan beim Leaf mit einer technisch einfacheren Luftkühlung der Batterie. Wer auf langen Fahrten mehrmals am Tag an einem Schnelllader Halt macht, erlebt ein starkes Absinken der Ladeleistung. Der Effekt macht als Rapidgate Schlagzeilen.

Der Nissan Leaf kam 2010 in Japan auf den Markt. Man kann seinen Namen mit Blatt übersetzen oder es als Akronym lesen: Leading Environmentally friendly affordable Family Car. 2012 startete der Verkauf in Deutschland.

Zur Einordnung: In dem Jahr erhielten die ersten Kunden in den USA von Tesla ihr Model S geliefert. Es sind die Anfangstage der kommerziellen Elektromobilität. Inzwischen rollen auf der ganzen Welt mehr als eine halbe Million Leaf auf den Straßen. Damit ist es weltweit das am häufigsten verkaufte Elektroauto. In Deutschland landete Nissan mit dem Leaf 2019 auf Platz acht.

Einstieg in die E-Mobilität ist umkämpft

Der Renault Zoe landete im vergangenen Jahr auf Platz eins der Verkaufsstatistik in Deutschland. In Europa zählt der Zoe mit 220.000 verkauften Stück zu den erfolgreichsten E-Autos. Der Kleinwagen kam 2013 auf den Markt. Renault hatte bereits 2011 mit dem offenen, zweisitzigen Twizy ein elektrisches Spaß-Mobil auf den Markt gebracht.

Die dritte Generation vom Zoe bietet einen 52 kWh-Akku mit einer Reichweite von 390 km (WLTP). Optional gibt es einen CCS-Anschluss zum Schnellladen. Der Preis startet bei 23.900 Euro (mit Akku-Kauf). Doch das Einstiegssegment in die Elektromobilität ist immer härter umkämpft: Opel Corsa-e, Peugeot e-208, Honda-e, Mini Cooper SE.

Wenn sich demnächst die Allianz-Modelle nicht nur die Plattform, sondern auch die Karosserie teilen, wird eine Differenzierung im Marketing schwierig. Eigentlich braucht man dann keine drei Marken mehr.

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Bouncy 28. Mai 2020

Das hat ja auch Daimler damals durchgemacht, wer erinnert sich nicht an das Debakel um...


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