Renault Mégane E-Tech Electric: Schönes Elektroauto mit Schwächen in der Software

Wir waren gespannt auf den Mégane E-Tech Electric - schließlich hat Renault mit dem Zoe ein tolles E-Auto zustande gebracht.

Ein Test von veröffentlicht am
Renault Mégane E-Tech Electric
Renault Mégane E-Tech Electric (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der Mégane E-Tech Electric ist Renaults neues Elektroauto. In der Klasse der Kleinwagen ist der Renault Zoe, obwohl schon einige Jahre auf dem Markt, nach wie vor eines der beliebtesten Elektroautos. Auch uns hat er im Test gut gefallen. Wie schlagen sich die Franzosen nun in der Kompaktklasse? Wir haben es ausprobiert.

Inhalt:
  1. Renault Mégane E-Tech Electric: Schönes Elektroauto mit Schwächen in der Software
  2. Mégane fährt sich angenehm - außer für sehr große Menschen
  3. Kritikpunkte am Mégane
  4. Fazit und Verfügbarkeit

Der Mégane ist 4,20 Meter lang und mit Spiegeln 2 Meter breit. Der Radstand beträgt knapp 2,7 Meter. Hinten ist für drei Personen Platz, wobei der Platz in der Mitte etwas unbequem ist. Im Fond sollten auch keine allzu großen Personen Platz nehmen: Da das Dach nach hinten abfällt, wird der Kopfraum etwas knapp.

Der Kofferraum hat ein Volumen von 440 Litern, bei umgeklappten Sitzen von gut 1.330 Litern. Die Ladekabel sind in einem Fach unter dem Kofferraum verstaut. Praktisch ist, dass der Kofferraumboden eine Klappe hat. So muss der Kofferraum nicht vollständig ausgeräumt werden - das war uns beim Zoe negativ aufgefallen. Einen Frunk, also einen Stauraum unter der Fronthaube, gibt es nicht.

Renault bietet mehrere Antriebsvarianten

Der Mégane hat Vorderradantrieb - Renault bietet ihn mit einem 96 oder 160 Kilowatt starken Antrieb an. Beim Akku gibt es ebenfalls zwei Varianten: 40 oder 60 Kilowattstunden. Der Testwagen hat jeweils die große Variante.

Stellenmarkt
  1. Softwarearchitekt (m/w/d) in einem Cloud-Native-Stack
    PROSOZ Herten GmbH, Herten (Ruhrgebiet)
  2. C# / .NET Softwareentwickler / Programmierer (m/w/d)
    PM-International AG', Speyer
Detailsuche

Einen konventionellen Schlüssel gibt es nicht. Stattdessen gibt es eine Keycard, die das Auto entriegelt, wenn sie nahe genug ist. Dann blinken alle Lichter, als freue sich das Auto, seine Bezugsperson zu sehen, und die Spiegel werden ausgeklappt. Bei Dunkelheit wird noch das Logo des Herstellers auf den Boden projiziert. Zudem klappen die sonst versenkten Türgriffe aus. Ob sich Renault dieses Gimmick von Tesla abgeschaut hat? Aerodynamisch ist das auf jeden Fall.

Das Bedienkonzept ähnelt dem des Zoe: Es gibt viele Knöpfe am Lenkrad und, unter einem tabletgroßen Display, auf der Mittelkonsole. Dort lassen sich Heizung, Lüftung und Klimaanlage mit Kippschaltern regeln. Am Lenkrad gibt es links Knöpfe und eine Wippe für die Assistenzsysteme, rechts welche, um das Telefon und die Sprachsteuerung zu aktivieren, die - Google sei dank - sehr gut funktioniert. Unter der Lenkradspeiche ist ein Drehknopf, um die Fahrmodi einzustellen.

  • Der Renault Mégane E-Tech-Electric (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die neue Generation des Mégane gibt es nur mit E-Antrieb. Der Verbrenner bleibt aber auf dem Markt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto gehört zur Kompaktklasse.  (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es ist eine Kombilimousine und familientauglich. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt zwei Antriebs- und Akkugrößen sowie Variationen in der Ausstattung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Praktisch sind die Assistenzsysteme, vor allem auf langen Strecken. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Reichweite beträgt je nach Fahrweise rund 350 Kilometer. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Verbrauch auf einer Langstrecke etwa 17,5 kWh auf 100 Kilometer. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere: Die Mittelkonsole ist praktisch. Darin gibt es zwei USB-C-Anschlüsse. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere: Das Dach fällt nach hinten ab, deshalb ist der Kopfraum beschränkt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick auf Lenkrad und Instrumententafel. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deren Layout... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... lässt sich ändern. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für die Bedienung gibt es Knöpfe. Manche Funktionen werden auch über Touchscreen gesteuert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick in den Kofferraum (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Darunter ist ein Stauraum für die Ladekabel. So muss der Kofferraum nicht komplett ausgeräumt werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Ladeanschluss ist vorne rechts. Geladen wird mit bis 130 kW. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick unter die Haube (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ist das von Tesla abgeschaut? Die Türgriffe sind versenkbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Noch ein Gimick: Abends wird das Renault-Logo auf den Boden projiziert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Den Renault zu testen, hat Spaß gemacht. Bei der Software sollte der Hersteller nachbessern. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Der Renault Mégane E-Tech-Electric (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Hinter dem Lenkrad sind die üblichen Hebel für Blinker und Scheibenwischer angebracht. Unter dem Blinkerhebel befindet sich ein weiterer, mit dem die Lautstärke der Musik geregelt oder die Soundquelle gewählt wird. Zuvor hatten wir diese Funktionen vergeblich auf der Wippe und dem Schalter rechts auf dem Lenkrad gesucht. Diese dienen aber beide dazu, das Layout der Instrumentenanzeige zu verändern. Praktisch ist, dass sich dort das Navigationssystem einblenden lässt, so dass der Blick nicht immer zum großen Display wandern muss.

Aber fahren wir erst einmal los.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Mégane fährt sich angenehm - außer für sehr große Menschen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Thorgil 26. Aug 2022 / Themenstart

Bin ich auch schon gefahren. Einziger Nachteil vom Frontantrieb ist die fehlende...

Thorgil 26. Aug 2022 / Themenstart

Diese Beleuchtung hat aber einen Sinn.

Thorgil 25. Aug 2022 / Themenstart

Du hast halt auch nur dein eigenes Empfinden hingeschrieben. Was soll ich dazu auch gro...

autarchp 25. Aug 2022 / Themenstart

Das mag sein, aber das ist auch nicht der einzelne Autohersteller. Es muss jemand sein...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
Werden Computer so schlau wie Menschen?

Das Feld der künstlichen Intelligenz hat in den letzten zehn Jahren rasante Fortschritte gemacht. Wird der Computer den Menschen in puncto Intelligenz und Kreativität einholen? Und was dann?
Von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: Werden Computer so schlau wie Menschen?
Artikel
  1. Die große Umfrage: Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023
    Die große Umfrage
    Das sind Deutschlands beste IT-Arbeitgeber 2023

    Golem.de und Statista haben 23.000 Fachkräfte nach ihrer Arbeit gefragt. Das Ergebnis ist eine Liste der 175 besten Unternehmen für IT-Profis.

  2. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

  3. EA Sports: Rote Karte für das Anti-Cheat-System von Fifa 23
    EA Sports
    Rote Karte für das Anti-Cheat-System von Fifa 23

    Die PC-Version von Fifa 23 startet offenbar bei vielen Spielen nicht. Grund dürfte der zwingend benötigte Anti-Cheat-Treiber sein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /