Kritikpunkte am Mégane

Beim Navigationssystem greift Renault auf die Standardlösung von Google zurück, die für eine einfache Routenführung von einem Start- zu einem Zielpunkt ausreicht. Es zeigt Google-typisch auch Staus oder Baustellen an. Die Spracherkennung funktioniert fast perfekt - Fehler, über die wir uns bei anderen Systemen amüsiert haben, gab es kaum. Sie traten dann auf, wenn zu schnell oder undeutlich gesprochen wurde.

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Für die Navigation eines Elektroautos erweist sich das System aber als wenig hilfreich: Für die Strecke von Hamburg nach Heidelberg schlägt es zwei Ladestopps vor. Möglicherweise reicht auch ein Stopp - aber um sich darauf einzulassen, müsste man das Auto besser kennen.

Für den ersten Stopp lotst uns das Navi auf einen Rastplatz bei Hildesheim - wo genau eine Ladesäule steht, mit einem Typ-2-, einem Chademo- und einem CCS-Anschluss, und genau dieser ist von einem Fiat 500e besetzt. Wenige Kilometer weiter, sagt dessen Fahrerin, gebe es einen Rastplatz mit mehreren 350-Kilowatt-Ladern von Ionity. Ihn zu erreichen, wäre kein Problem gewesen.

Der Lader steht im Nirgendwo

Noch absurder wird es bei Ladestopp Nummer 2: Bei Homburg/Efze in Nordhessen dirigiert es von der Autobahn herunter zu einer Ladesäule auf dem Parkplatz eines Baumarkts mit dem gleichen EnBW-Lader - nur dass hier beide nutzbaren Ladestecker besetzt sind.

  • Der Renault Mégane E-Tech-Electric (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die neue Generation des Mégane gibt es nur mit E-Antrieb. Der Verbrenner bleibt aber auf dem Markt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto gehört zur Kompaktklasse.  (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es ist eine Kombilimousine und familientauglich. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es gibt zwei Antriebs- und Akkugrößen sowie Variationen in der Ausstattung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Praktisch sind die Assistenzsysteme, vor allem auf langen Strecken. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Reichweite beträgt je nach Fahrweise rund 350 Kilometer. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Verbrauch auf einer Langstrecke etwa 17,5 kWh auf 100 Kilometer. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere: Die Mittelkonsole ist praktisch. Darin gibt es zwei USB-C-Anschlüsse. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere: Das Dach fällt nach hinten ab, deshalb ist der Kopfraum beschränkt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick auf Lenkrad und Instrumententafel. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deren Layout... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... lässt sich ändern. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für die Bedienung gibt es Knöpfe. Manche Funktionen werden auch über Touchscreen gesteuert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick in den Kofferraum (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Darunter ist ein Stauraum für die Ladekabel. So muss der Kofferraum nicht komplett ausgeräumt werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Ladeanschluss ist vorne rechts. Geladen wird mit bis 130 kW. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick unter die Haube (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ist das von Tesla abgeschaut? Die Türgriffe sind versenkbar. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Noch ein Gimick: Abends wird das Renault-Logo auf den Boden projiziert. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Den Renault zu testen, hat Spaß gemacht. Bei der Software sollte der Hersteller nachbessern. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Der Ladeanschluss ist vorne rechts. Geladen wird mit bis 130 kW. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
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Auch hier gibt es eine Alternative: Etwa 30 Kilometer weiter, in Kirchheim, gibt es an einer Tankstelle neben der Autobahn sechs Ionity-Lader - von denen allerdings fünf besetzt sind - sowie ein Outlet des Trikotherstellers Trigema mit zwei Schnellladern. Ihn zu erreichen, war vom Akkustand her problemlos möglich.

Auf der Rückfahrt lotst das System beim ersten Ladestopp zu einer Raststätte etwa 30 Kilometer vor Kirchheim. Dort stehen zwar mehrere Schnelllader, die aber, wie wir zusammen mit anderen Elektromobilisten ausprobieren, alle nicht funktionieren.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Hier sind die Systeme einiger Konkurrenten klar besser, die erkennen, ob Lader frei und einsatzbereit sind, und die Ladestopps dynamisch dem Verbrauch anpassen. Da Software zunehmend auch zu einem Auswahlkriterium für ein Fahrzeug wird, sollte Renault an der Stelle nachbessern.

Das gilt auch für das lieblos gestaltete Infotainment-System. Um Musik von einem eingesteckten USB-Stick zu hören, muss man erst im Menü suchen. Die Album-Übersicht ist gut: Es werden die Cover angezeigt, durch einen Klick darauf wird das jeweilige Album angewählt. Die Tracks sind dann allerdings alphabetisch gelistet. Wird nach Künstlern sortiert, werden alle Stücke einer Band alphabetisch aufgelistet. Am Sound der Harman-Kardon-Anlage dagegen gibt es nichts auszusetzen.

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 Mégane fährt sich angenehm - außer für sehr große MenschenFazit und Verfügbarkeit 
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Thorgil 26. Aug 2022 / Themenstart

Bin ich auch schon gefahren. Einziger Nachteil vom Frontantrieb ist die fehlende...

Thorgil 26. Aug 2022 / Themenstart

Diese Beleuchtung hat aber einen Sinn.

Thorgil 25. Aug 2022 / Themenstart

Du hast halt auch nur dein eigenes Empfinden hingeschrieben. Was soll ich dazu auch gro...

autarchp 25. Aug 2022 / Themenstart

Das mag sein, aber das ist auch nicht der einzelne Autohersteller. Es muss jemand sein...

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