Remove Eververse: Weiter Proteste gegen Mikrotransaktionen in Destiny 2

Die Anzahl der erspielbaren kosmetischen Gegenstände ist sehr niedrig, und besonders kampfstarke Ausrüstung gibt es fast nur gegen Euro: Die Community von Destiny 2 ist wütend auf das Entwicklerstudio Bungie. Das verspricht, besser auf die Spieler zu hören - wieder mal.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Destiny 2
Artwork von Destiny 2 (Bild: Bungie)

Seit einigen Tagen beschweren sich Spieler im offiziellen Forum sowie auf Twitter unter dem Hashtag #RemoveEververse über die jüngsten Entwicklungen in Destiny 2. Konkret geht es um einen Itemshop namens Eververse, in dem neben vielen kosmetischen Gegenständen auch einige mit Auswirkungen auf die Spielstärke zu haben sind, so schreibt unter anderem das Fachmagazin Playstation Lifestyle.

Stellenmarkt
  1. IT-Infrastruktur-Systembetre- uer (m/w/d)
    Gezeiten Haus Gruppe, Wesseling
  2. Operation Manager EMEA (m/w/d) Network Services
    Schweickert GmbH, Walldorf
Detailsuche

Aus Sicht der Community gibt es mehrere Probleme mit diesen Mikrotransaktionen. So kann man im Rahmen der momentan laufenden Onlineveranstaltung Der Anbruch (The Dawning) nur eine begrenzte Anzahl kosmetischer Extras freispielen. Viele Spieler verweisen darauf, dass das sogenannte Grinding im Konkurrenzspiel Overwatch möglich sei. Dazu kommt, dass einige der besonders begehrten Waffen und sonstigen Ausrüstungsgegenstände fast nur über kostenpflichtige Lootboxen erhältlich sind.

Christpher Barrett, der beim Entwicklerstudio Bungie für Destiny 2 zuständig ist, hat sich kurz vor Weihnachten 2017 auf Twitter mit ein paar Sätzen an die Community gewandt und versprochen, dass das Belohnungssystem des Actionspiels im kommenden Jahr überarbeitet wird. Außerdem wollen er und sein Team verstärkt in Diskussion mit der Community treten.

Die ist darüber aber nicht wirklich begeistert, weil ähnliche Ankündigungen von Bungie in der Vergangenheit keine spürbaren Verbesserungen brachten. Wer den Diskussionen in den Foren folgt, gewinnt eher den Eindruck, dass die Community nur noch wenig Vertrauen in die Ankündigungen der Entwickler hat.

Golem Akademie
  1. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Dafür gibt es Gründe, etwa das stark beworbene und mit 20 Euro nicht gerade billige Addon Fluch des Osiris, das aus Sicht vieler Spieler aber inhaltlich enttäuschend war, sowie absichtliche oder unabsichtliche Tricks bei der Vergabe von Erfahrungspunkten - bei denen der Eindruck aufkommen konnte, dass Bungie auch damit den Verkauf von Lootboxen ankurbeln wollte.

Die Community scheint jedenfalls nachhaltig verärgert zu sein: Auch nach mehreren Tagen gibt es im entsprechenden Forum fast im Minutentakt neue Beiträge, die die Entfernung von Eververse fordern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gormenghast 29. Dez 2017

Das nennt man "Angebot" und "Nachfrage". Bungie bietet das "nackte" Spiel für 60¤ an. Wie...

Hotohori 28. Dez 2017

So einfach ist es ja auch nicht. Bungie hat bei D1 vieles gegen Ende durchaus gut gemacht...

Hotohori 28. Dez 2017

Naja, wenn D2 wenigsten durch und durch gut wäre und ich dem Spiel ein wirklich gute...

Hotohori 28. Dez 2017

Eben, wer ist bitte sehr so bekloppt zu glauben die Leute starren ständig in den Browser...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben

Private Teams-Nutzer und Mitglieder von Organisationen konnten bisher nicht über Teams kommunizieren. Das ändert Microsoft nun.

Microsoft: Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben
Artikel
  1. Windschlüpfriges Elektroauto: Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit
    Windschlüpfriges Elektroauto
    Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit

    Das Elektroauto Lightyear One ist bei 10 Grad Celsius und 130 km/h getestet worden. Trotz des kleinen Akkus liegt die Reichweite bei 400 km.

  2. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  3. Kryptowährung: Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen
    Kryptowährung
    Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen

    Hacker haben eine Sicherheitslücke auf der Finanzplattform Qubit ausgenutzt. Das Unternehmen bittet um Rückgabe der Kryptocoins gegen eine Belohnung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /