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Remove Eververse: Weiter Proteste gegen Mikrotransaktionen in Destiny 2

Die Anzahl der erspielbaren kosmetischen Gegenstände ist sehr niedrig, und besonders kampfstarke Ausrüstung gibt es fast nur gegen Euro: Die Community von Destiny 2 ist wütend auf das Entwicklerstudio Bungie. Das verspricht, besser auf die Spieler zu hören - wieder mal.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Destiny 2
Artwork von Destiny 2 (Bild: Bungie)

Seit einigen Tagen beschweren sich Spieler im offiziellen Forum sowie auf Twitter unter dem Hashtag #RemoveEververse über die jüngsten Entwicklungen in Destiny 2. Konkret geht es um einen Itemshop namens Eververse, in dem neben vielen kosmetischen Gegenständen auch einige mit Auswirkungen auf die Spielstärke zu haben sind, so schreibt unter anderem das Fachmagazin Playstation Lifestyle.

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Aus Sicht der Community gibt es mehrere Probleme mit diesen Mikrotransaktionen. So kann man im Rahmen der momentan laufenden Onlineveranstaltung Der Anbruch (The Dawning) nur eine begrenzte Anzahl kosmetischer Extras freispielen. Viele Spieler verweisen darauf, dass das sogenannte Grinding im Konkurrenzspiel Overwatch möglich sei. Dazu kommt, dass einige der besonders begehrten Waffen und sonstigen Ausrüstungsgegenstände fast nur über kostenpflichtige Lootboxen erhältlich sind.

Christpher Barrett, der beim Entwicklerstudio Bungie für Destiny 2 zuständig ist, hat sich kurz vor Weihnachten 2017 auf Twitter mit ein paar Sätzen an die Community gewandt und versprochen, dass das Belohnungssystem des Actionspiels im kommenden Jahr überarbeitet wird. Außerdem wollen er und sein Team verstärkt in Diskussion mit der Community treten.

Die ist darüber aber nicht wirklich begeistert, weil ähnliche Ankündigungen von Bungie in der Vergangenheit keine spürbaren Verbesserungen brachten. Wer den Diskussionen in den Foren folgt, gewinnt eher den Eindruck, dass die Community nur noch wenig Vertrauen in die Ankündigungen der Entwickler hat.

Dafür gibt es Gründe, etwa das stark beworbene und mit 20 Euro nicht gerade billige Addon Fluch des Osiris, das aus Sicht vieler Spieler aber inhaltlich enttäuschend war, sowie absichtliche oder unabsichtliche Tricks bei der Vergabe von Erfahrungspunkten - bei denen der Eindruck aufkommen konnte, dass Bungie auch damit den Verkauf von Lootboxen ankurbeln wollte.

Die Community scheint jedenfalls nachhaltig verärgert zu sein: Auch nach mehreren Tagen gibt es im entsprechenden Forum fast im Minutentakt neue Beiträge, die die Entfernung von Eververse fordern.



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Gormenghast 29. Dez 2017

Das nennt man "Angebot" und "Nachfrage". Bungie bietet das "nackte" Spiel für 60¤ an. Wie...

Hotohori 28. Dez 2017

So einfach ist es ja auch nicht. Bungie hat bei D1 vieles gegen Ende durchaus gut gemacht...

Hotohori 28. Dez 2017

Naja, wenn D2 wenigsten durch und durch gut wäre und ich dem Spiel ein wirklich gute...

Hotohori 28. Dez 2017

Eben, wer ist bitte sehr so bekloppt zu glauben die Leute starren ständig in den Browser...


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