Remote Desktop: Teamviewer kommt für IoT-Geräte wie den Raspberry Pi

Das Softwareunternehmen Teamviewer hat seine Lösung für das Internet der Dinge(öffnet im neuen Fenster) (IoT) vorgestellt. Sie fokussiert sich, wie andere Software des Herstellers auch, auf die Fernsteuerung von Endgeräten. Das können IoT-Sensoren oder Gateways sein. Grundsätzlich sollen Linux-basierende Endgeräte mit ARM5- oder ARM7-Prozessor mit Teamviewer IoT kompatibel sein, beispielsweise dem Raspberry Pi.

Teamviewer IoT bietet eine Art konfigurierbares Dashboard, das alle angeschlossenen Geräte im Netzwerk anzeigen kann. In der Cloud UI genannten Oberfläche werden Informationen über den Zustand von Sensoren und anderer angeschlossener Hardware dargestellt. Daten können in einem Graph über die Zeit angeordnet sein. Außerdem sollen sich Regeln und Grenzwerte einstellen lassen können, die dem Administrator einen Alarm anzeigen.
Fernwartung mit Teamviewer-Vorbild
Diese Funktion ist mit Teamviewers eigener Fernwartungssoftware speziell für IoT-Geräte verknüpft. Darüber kann sich ein Nutzer auf einem Client einwählen und Anpassungen vornehmen. Es sollen sich darüber etwa auch Firmware-Aktualisierungen und andere Patches einspielen lassen können. Wie die Desktopversion sind auch die Sitzungen der IoT-Software Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Das Netzwerk von Teamviewer ist in vielen Ländern bereits verfügbar. Daher sollen Administratoren auch international über die Cloud auf Geräte zugreifen können. Momentan gibt es die Software für die Linux-Distribution Raspbian. Teamviewer gibt auch Debian an. Allerdings wird dies nicht offiziell unterstützt. Es wird auf der Controllerseite ein Browser wie Chrome, Microsoft Edge oder Safari und Version von Teamviewer 13 vorausgesetzt. Unterstützt wird hier nur Teamviewer für Windows.
SDK für C geplant
Teamviewer IoT verfügt über eine Cloud-Anwendungsschnittstelle, mit der sich GET- und POST-Abfragen an Sensoren erstellen lassen. Außerdem ist eine Mqtt-API (Message Queuing Telemetry Transport) für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation nutzbar. Teamviewer plant zudem eine Geräte-SDK für die prozedurale Programmiersprache C(öffnet im neuen Fenster) . Diese ist allerdings noch nicht verfügbar.
Zum Preis des Dienstes macht Teamviewer keine konkreten Angaben. Die Software kann jedoch in einer Demoversion kostenlos ausprobiert werden.



