• IT-Karriere:
  • Services:

Remote Desktop: Kostenloses LogMeIn Free wird unvermittelt abgeschaltet

LogMeIn will sein kostenloses Remote-Desktop-Programm LogMeIn Free nicht mehr anbieten. Eilends werden die kostenlosen Zugänge gekappt. Selbst Kunden, die die iOS- und Android-Apps bezahlt haben, müssen nun eine Jahresgebühr entrichten.

Artikel veröffentlicht am ,
LogMeIn Free ist Vergangenheit
LogMeIn Free ist Vergangenheit (Bild: LogMeIn)

Mit LogMeIn Free konnte kostenlos ein Fernzugriff auf den heimischen Rechner realisiert werden - entweder von anderen Desktop-Betriebssystemen oder von mobilen Systemen wie iOS und Android. Der Anbieter hat nun überraschend mitgeteilt, dass nach zehn Jahren das kostenlose Produkt eingestellt und nur noch kostenpflichtige Abonnements angeboten werden.

Stellenmarkt
  1. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt am Main
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Die betroffenen Anwender werden per E-Mail und innerhalb der LogMeIn-Anwendungen von dem Schritt informiert. Wer sich jetzt in sein LogMeIn-Konto einloggt, hat danach nur noch sieben Tage Zeit, sich für das kostenpflichtige Abonnement zu entscheiden, das pro Jahr 79 Euro kosten soll und den Zugriff auf maximal zwei Rechner ermöglicht. Wer bis zu fünf Rechner nutzen will, zahlt 209 Euro im Jahr und für bis zu zehn Rechner werden 379 Euro jährlich fällig. Wer das Abonnement nicht abschließt, kann nach Ablauf der Frist nicht mehr aus der Ferne auf die eigenen Rechner zugreifen.

LogMeIn bietet einen Fernzugriff über einen Webclient, eine Desktopanwendung für Windows und OS X sowie mobil über iOS und Android. Die kostenpflichtige Version bietet die Möglichkeit des Datenaustauschs über Dropbox, Bos, Google Drive und Skydrive und die Datenübertragung von Client zum Server sowie den Druck auf dem Remote-System und die Tonübertragung.

Besitzer der ehemals kostenpflichtigen Apps LogMeIn Ignition für das iPad und iPhone sowie LogMeIn Ignition für Android sind von dem Wechsel des Geschäftsmodells ebenfalls betroffen. Die iOS-Version kostete stolze 110 Euro. Zwar haben sie einen Einmalbetrag für die Apps entrichtet, doch das gestattet ihnen nun keinen kostenlosen Zugriff auf ihre Rechner mehr. Auch für sie werden kostenpflichtige Angebote unterbreitet, die jedoch erheblich günstiger sein sollen, beteuert LogMeIn, ohne jedoch konkrete Rabatte zu nennen. Diese Informationen sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.

Für Privatanwender gibt es weiterhin kostenlose Alternativen wie zum Beispiel Teamviewer, für den es ebenfalls Clients wie Windows, OS X, Linux, Android und iOS, aber auch für Windows Phone 8 sowie Windows 8 RT gibt.

Drastische Reaktionen der Anwender

Die Reaktionen auf die Einstellung der kostenlosen Anwendung im Herstellerforum sind größtenteils negativ, nicht zuletzt, weil in den E-Mails die auf eine Woche befristete Übergangsphase nicht erwähnt und stattdessen angekündigt wurde, die Software sei ab sofort nicht mehr kostenlos. Auf Facebook sprechen praktisch alle Benutzer der kostenlosen Version davon, dem Unternehmen den Rücken zu kehren. Besonders übel wird der Firma ein Facebook-Eintrag aus dem Jahr 2011 genommen, in dem es heißt: "LogMeIn Free ist kostenlos und wird es für immer bleiben."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Jinchuuriiki 23. Jan 2014

Im Nachhinein muss man jedoch sagen das es vom IT Standpunkt her ziemlich fahrlässig ist...

Jinchuuriiki 23. Jan 2014

Da ich offiziellen Support leiste in der IT einer großen Firma kann ich dir teilweise...

DrWatson 23. Jan 2014

Du kannst ja shorten, wenn du meinst es besser zu wissen. Ja, andere zu kritisieren ist...

Benutzer0000 22. Jan 2014

wenn man nicht abhängig von updates und aktivierungen ist kann man ewig bei seiner...

Anonymer Nutzer 22. Jan 2014

LogMeIn Free hat 110 Euro gekostet?


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on

Der Surface Laptop 3 ist eine kleine, aber feine Verbesserung zum Vorgänger. Er bekommt ein größeres Trackpad, eine bessere Tastatur und ein größeres 15-Zoll-Display. Es bleiben die wenigen Anschlüsse.

Microsoft Surface Laptop 3 (15 Zoll) - Hands on Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

    •  /