Remote Control: Serienklassiker Das Boot wird VR-Antikriegsspiel

Der Film- und Serienklassiker Das Boot von Wolfgang Petersen aus den 80er Jahren soll Ende 2018 mit einer neuen TV-Serie von Sky Deutschland fortgesetzt werden. Nun kündigt das Münchner Entwicklerstudio Remote Control Productions(öffnet im neuen Fenster) (u.a. Angry Birds Epic) begleitend dazu ein Virtual-Reality-Computerspiel an. Zumindest aus Sicht der Spielmechanik und der Bewegungssteuerung bietet sich das Thema U-Boot für VR geradezu an: Bewegung hat in den engen Röhren keine allzu große Bedeutung - dazu kommt der Blick durch das Periskop, das selbst wie ein Headset ausseht.
Zu den anvisierten Plattformen für das Spiel äußert sich das Studio noch nicht. Allerdings deutet es an, dass es auch Versionen für klassische Systeme geben könnte. "Da wir Das Boot als ein langfristiges Engagement betrachten, evaluieren wir bereits jetzt mögliche Umsetzungen auf andere Plattformen" , so Hendrik Lesser, Gründer und Chef von Remote Control.
Das Computerspiel soll einen narrativen Ansatz verfolgen, sprich: die Handlung steht im Vordergrund. Außerdem soll das Ganze wohl eher keine wilde Action im Stile eines Call of Duty werden, stattdessen soll es, ähnlich wie Buch, Film und Serie von Das Boot, eine Antikriegsbotschaft vermitteln.
Staatlich gefördertes Abenteuer
Bei der Produktion des VR-Spiels will Remote Control eng mit den Machern der neuen TV-Serie zusammenarbeiten. Beide Projekte werden finanziell durch den Film Fernseh Fonds Bayern gefördert; die TV-Serie entsteht wie das Original von Peterson zum großen Teil in der Bavaria Filmstadt nahe München.
Das Boot spielt im Jahr 1941 im Atlantik. Die Handlung schildert die Erlebnisse der Besatzung des deutschen U-Boots U96. Die Fortsetzung von Sky soll eine achtteilige Serie werden, die direkt nach den Ereignissen des oscarnominierten Originals anfängt. Basis für die Handlung ist erneut die Romanvorlage von Lothar-Günther Buchheim. Pro Folge steht den Machern ein Budget von rund drei Millionen Euro zur Verfügung.



