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Remote Computer: Shadow-Cloud-PCs sind jetzt auch im Browser nutzbar

Das ermöglicht die Nutzung per Fernzugriff auch auf Geräten ohne zusätzliche Software . Es gibt aber Einschränkungen.
/ Martin Böckmann
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Was vorher einen Client brauchte, soll künftig aus dem Browser funktionieren. (Bild: Shadow)
Was vorher einen Client brauchte, soll künftig aus dem Browser funktionieren. Bild: Shadow

Die Cloudcomputer von Shadow(öffnet im neuen Fenster) lassen sich nun auch aus dem Browser heraus nutzen. Das soll in Full-HD-Auflösung und mit 60 fps möglich sein. Allerdings lassen sich auf diese Art nicht alle angeschlossenen Geräte verbinden, Gaming mit einem Lenkrad oder unbekannten Controllern soll beispielsweise nicht funktionieren.

Shadow bietet seinen Kunden virtuelle PCs für einen monatlichen Betrag an, die sich per Fernzugriff wie ein echter Computer nutzen lassen. Mit ihnen lassen sich auch auf einem schwachen Notebook anspruchsvolle Programme oder Spiele spielen, es ist lediglich eine schnelle Internetverbindung erforderlich.

Die Hardware ist dabei nicht so modern wie etwa bei Nvidias Geforce Now , dafür lassen sich die Computer aber vollständig als regulärer PC nutzen und konfigurieren. Bei Cloud-Gaming-Services hingegen kann der Computer in der Regel nicht oder nur eingeschränkt im Desktop-Betrieb verwendet werden, außerdem verliert man dort nach dem Logout gespeicherte Informationen.

Die Computer sind mit Workstation-Komponenten ausgestattet

Mit dem Browserzugriff hätte man beispielsweise von unterwegs Zugriff auf eine Workstation, mit der sich KI-Aufgaben oder 3D-Rendering bewältigen lassen. Als Grafikkarte ist für solche Aufgaben eine Nvidia RTX A4500(öffnet im neuen Fenster) mit 20 GByte Speicher verbaut. Als Prozessoren werden AMD Epyc oder Intel Xeon CPUs verwendet, Kunden haben aber nur Zugriff auf vier Kerne samt SMT.


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