• IT-Karriere:
  • Services:

Remnant from the Ashes im Test: Geteiltes Leid ist halbes Leid

Wir haben vergessen, wie oft wir in Remnant: From the Ashes das Zeitliche gesegnet haben. Trotzdem können wir nicht genug davon kriegen. Das liegt daran, dass wir in jedem Durchlauf neue Bosse sehen und gemeinsam mit Freunden qualvoll sterben - und das für 40 Euro.

Ein Test von veröffentlicht am
Remnant kann ein schickes Charakterdesign vorweisen.
Remnant kann ein schickes Charakterdesign vorweisen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Ob Dark Souls, Sekiro: Shadows Die Twice oder God of War: Schwierige Spiele schicken Gamer auf eine Achterbahn aus Frust, Adrenalin und Erleichterung. Das kann definitiv viel Spaß machen. Noch spannender wird es allerdings, wenn wir kooperativ mit Freunden gemeinsam Qualen erleiden. Einen solchen Ansatz verfolgt das fast aus dem Nichts kommende Remnant: From the Ashes.

Inhalt:
  1. Remnant from the Ashes im Test: Geteiltes Leid ist halbes Leid
  2. Lahme Story, klasse Co-op

Das Action-Adventure mit RPG-Elementen kommt nicht umsonst bei Spielern gut an: Diese preisen die Produktion vom Darksiders-3-Entwickler Gunfire Ganes in hohen Tönen. Auch Golem.de konnte bereits viele Stunden in der postapokalyptischen Welt verbringen und hat unzählige fiese Monster und Bosse bezwungen - und unzählige Heldenleben dabei gelassen.

In Remnant schlüpfen wir in die Rolle des selbst erstellten und selbst benannten männlichen oder weiblichen Hauptcharakters. Die Anpassungsmöglichkeiten unserer Spielfigur halten sich dabei in Grenzen: Wir können aus jeweils einem Dutzend vorgefertigten Gesichtern mit unterschiedlichen Hauttönen und ein paar Frisuren auswählen. Das ist bei weitem nicht so umfangreich wie ein Fallout 4 oder Mass Effect, spielt aber im Laufe des Spiels kaum eine Rolle, wenn wir in eine von vielen schicken Rüstungen schlüpfen und unser Gesicht sowieso verdeckt ist.

Wütende ... Bäume?

Bevor wir solche Gegenstände finden, stellen wir uns aber nur mit dem schartigen Schwert bewaffnet den Root - dämonenartige Pflanzenwesen, die die gesamte Menschheit fast ausgerottet haben. Schnell lernen wir die simple, aber intuitive Steuerung kennen, die sich sowohl auf dem Controller als auch mit Maus und Tastatur gut anfühlt. Wir können leichte und schwere Angriffe im Nahkampf ausführen, anvisieren, schießen, nachladen und Angriffen nach hinten und zur Seite ausweichen. Das ist auch wichtig, denn selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ist jeder Treffer schmerzlich. Schon normale Gegnertypen schlagen wuchtig zu und wir sind manchmal nach nur einem Schlag direkt tot.

Stellenmarkt
  1. HiScout GmbH, Berlin
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Die Gegnerauswahl und das Kreaturendesign sind sehr kreativ und geben dem Spiel einen interessanten Charakter. Hier haben die Entwickler mit der Unreal Engine 4 viel Zeit und Mühe investiert. Allein in den ersten Levels treffen wir auf mehrere verschiedene Arten von Monstern, jede mit ihrem eigenen Kampfstil. Die Feinde sind zahlreich, weichen unseren Schüssen aus, springen und teleportieren sich von einem Ort zum anderen. Neben den Root stehen uns später auch andere Wesen gegenüber, die ihrerseits an Mumien, Azteken, Urmenschen oder Insekten erinnern.

Die Welten selbst sind vor jedem Spieldurchlauf zufällig aus vorgefertigten Levelbausteinen generiert, ähnlich wie es etwa das Hack-and-Slay-RPG Diablo 3 oder das postapokalyptische RPG Hellgate: London machen. Wir erkunden dabei zerfallende Städte, Abwasserkanäle, blühende Dschungel und Tempelruinen. Die Level stammen aus der Unreal Engine 4 und sehen schön aus, wiederholen sich allerdings recht schnell.

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Wohl! Heiltränke wie diese heilen aber nur über Zeit. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es ist düster in der U-Bahn. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Interessante Level überall. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • An Waffen mangelt es dem Spiel nicht. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Hier schalten wir unser neuen Schießeisen frei. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Levelaufstieg können wir Passiva freischalten. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ende des Dungeons leuchtet hell. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Cool sehen einige Charaktere aus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Ein besonderes Highlight sind die unzähligen Bosse in Remnant, die ihrerseits unterschiedliche Vorgehensweisen und Taktiken erfordern. Mal kämpfen wir gegen einen riesigen Baum, mal gegen zwei magiegewandte Mottenkönige oder werden von einem Banditenlord in den Ring geschickt. Die Bosse sind bockschwer und erfordern selbst von Genreveteranen enormes Geschick, ansonsten heißt es: "Ihr seid tot".

Dabei ziehen wir mit je einer Langwaffe, einer Pistole und einer Nahkampfwaffe in den Kampf. Auch hier beweisen die Macher Kreativität: Wir können aus einschüssigen Armbrüsten, Maschinenpistolen, Sensen, Revolvern, Schrotflinten, Hämmern, Schwertern, Granatwerfern und sogar Strahlenkanonen auswählen.

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Wohl! Heiltränke wie diese heilen aber nur über Zeit. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es ist düster in der U-Bahn. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Interessante Level überall. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • An Waffen mangelt es dem Spiel nicht. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Hier schalten wir unser neuen Schießeisen frei. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Levelaufstieg können wir Passiva freischalten. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ende des Dungeons leuchtet hell. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Cool sehen einige Charaktere aus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Jede Waffe spielt sich anders und jede dreiteilige Rüstung bietet für den eigenen Spielstil unterschiedliche Boni, die zudem von zwei Ringen und einem Amulett ergänzt werden: So können wir einen dicken Nahkämpfer mit Raketenhammer oder einen flinken Scharfschützen mit Schadensfähigkeiten und kritischer Trefferchance spielen. Das Ausprobieren neuer Spielstile macht in Remnant einen großen Teil des Spielspaßes und Wiederspielwertes aus.

Die fade Story gibt nämlich als Kulisse nicht viel her und kann fast schon ignoriert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Lahme Story, klasse Co-op 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (bei razer.com)
  2. 26,73€ (bei otto.de)
  3. 57,99€
  4. 289,00€ (Bestpreis!)

shokked 11. Sep 2019

Hm, falscher Artikel?


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

    •  /