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Lahme Story, klasse Co-op

Wer bei Remnant ein spannendes Rollenspiel mit starker Story wie Mass Effect erwartet, der sucht falsch. Hier sehen wir, dass sich die Entwickler darum weniger Gedanken gemacht haben. Die verschiedenen Storyhäppchen werden von meist blassen Charakteren in sehr kryptischen und in der Essenz irrelevanten Sätzen vorgetragen. Auch die in den überall zu findenden Tagebüchern und Computerterminals - Fallout lässt grüßen - stehenden Geschichten tragen eher wenig zur Story bei.

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So kommt es auch einmal vor, dass wir eigentlich interessant aussehende Charaktere nur für einen einzelnen kurzen Dialog sehen, bevor wir weiterziehen. Zumindest ist die englische Vertonung gut, was wir von der lieblos vorgetragenen deutschen Übersetzung nicht behaupten können, obwohl dort teils bekannte Sprecher zu hören sind. Zudem ist ein Durchlauf der Kampagne mit etwa sechs Stunden nicht sonderlich lang.

Remant ist allerdings klar dafür ausgelegt, mehrmals durchgespielt zu werden. Die Zufallswelten zeigen uns in jedem Durchgang nicht alles. Es können beispielsweise andere Bosse auftreten: Wo vorher noch ein Wolfsrudel war, ist beim erneuten Spielen eine klauenbewehrte Vogelscheuche. Die optionalen Bosse lassen ihrerseits wieder andere Gegenstände fallen und können sogar auf unterschiedliche Weise besiegt werden. Wenn wir der Vogelscheuche in die Beine schießen und dann ein Schwert aus dem Rücken ziehen, lässt sie entsprechend eine Nahkampfwaffe fallen. Tun wir das nicht, gibt es eine Fernkampfwaffe. Wenn wir alles sehen wollen, müssen wir mehrmals spielen.

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Wohl! Heiltränke wie diese heilen aber nur über Zeit. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es ist düster in der U-Bahn. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Interessante Level überall. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • An Waffen mangelt es dem Spiel nicht. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Hier schalten wir unser neuen Schießeisen frei. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Levelaufstieg können wir Passiva freischalten. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ende des Dungeons leuchtet hell. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Cool sehen einige Charaktere aus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Für Mehrspieler ausbalanciert

Bei all dem Kämpfen, Plündern und Sterben ist eine gute Story zudem nicht das, was uns in Remnant bei der Stange hält. Stattdessen spielen wir im Mehrspieler mit bis zu zwei anderen Recken gegen die Schergen des Bösen. Hier spielt Remnant seine Stärke aus. Mehrere Spieler können sich untereinander ergänzen, etwa wenn einer eine rasselnde Pflanze verschießt, die Monster auf sich zieht, während der Partner die kritische Trefferchance gegen das abgelenkte Ungeziefer erhöht.

Sollten wir doch einmal sterben - was im Multiplayer wegen der Schadensskalierung noch mehr vorkommt -, dann kann uns unser Teammitglied wiederbeleben. Dabei verbraucht es allerdings eine Aufladung seines Herzens des Drachens, welches auch als Heiltrank dient.

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Wohl! Heiltränke wie diese heilen aber nur über Zeit. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es ist düster in der U-Bahn. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Interessante Level überall. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • An Waffen mangelt es dem Spiel nicht. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Hier schalten wir unser neuen Schießeisen frei. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Levelaufstieg können wir Passiva freischalten. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ende des Dungeons leuchtet hell. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Cool sehen einige Charaktere aus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Gerade auf dem Schwierigkeitsgrad Alptraum, der seinem Namen alle Ehre macht, gibt es Bosskreaturen, die Solo eigentlich unmöglich schaffbar sind. Ein Beispiel ist eine Begegnung mit gleich zwei großen Unholden, die von zwei Seiten angreifen, Granaten werfen, Laserstrahlen schießen und mit der Klinge zuhauen.

Parallel dazu müssen wir blauen Kugeln ausweichen, die uns schnell in den Tod schicken. Nach einer Zeit laden sich beide Bosse auf und geben nach ein paar Sekunden einen markerschütternden Schrei ab, den wir nur durch Beschuss unterbrechen können. Alleine ist das unmöglich, da zwei Ziele eines zu viel sind. Die logische Folgerung: "Ihr seid tot".

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Zum Wohl! Heiltränke wie diese heilen aber nur über Zeit. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Es ist düster in der U-Bahn. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Interessante Level überall. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • An Waffen mangelt es dem Spiel nicht. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Hier schalten wir unser neuen Schießeisen frei. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Mit Levelaufstieg können wir Passiva freischalten. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Da müssen wir unseren Kollegen wieder aufstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ende des Dungeons leuchtet hell. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Cool sehen einige Charaktere aus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Es ist empfehlenswert, Remnant mit guten Freunden zu spielen oder zumindest ein externes Voip-Tool wie Skype oder Teamspeak zu verwenden. Das Spiel bietet leider weder Text- noch Sprachchat. Außerdem sind Absprachen gerade in Bosskämpfen eigentlich ein Muss. Gute Freunde verstehen sich eben besser als zufällig zusammenkommende andere Leute.

Remnant: From the Ashes gibt es bereits für Playstation 4, Xbox One und PC zu kaufen - und das für einen relativ geringen Preis von 40 Euro. Der Titel hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten. Sollten Spielern die recht gelangweilten deutschen Sprecher nicht zusagen, können diese im Menü auf Englisch umgestellt werden. Auch Untertitel sind ein- und ausschaltbar.

Fazit

Remnant: From the Ashes ist ein klasse Actionspiel, das aus dem Nichts erschienen ist. Es verbindet bereits bekannte Mechaniken wie Ausweichrollen, Waffen-Upgrades, Mods und Rüstungssets und bringt eigene Ideen, wie prozedural generierte Welten, ein distinktives Modell- und Weltendesign und einen hohen Wiederspielwert durch optionale Bosse, die wir zuvor nicht bekämpft haben.

Die langweilige Story ist dabei eigentlich ignorierbar. Hübsch designte, aber fade Charaktere werfen mehr Fragen auf, als überhaupt beantwortet werden. Den finalen Boss sehen wir schon nach sechs Stunden.

  • Wir können unsere Ausrüstung beliebig zusammenstellen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Oft müssen wir wiederbelebt werden. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Diesen Text bekommen wir häufig zu sehen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Nach dem Tod werden wir an solchen Steinen wiederbelebt. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Achtung, ausweichen! (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Dafür bringen sie viel Erfahrung und Ressourcen. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Wir sind im Ödland unterwegs. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Aber auch Dschungel gibt es. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Spezialfähigkeiten durch Mods schießen aus unseren Waffen heraus. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
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  • Solche Schreihälse locken andere Monster an und können sich teleportieren. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
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  • Allerdings beantworten sie keine Fragen, sondern produzieren sie. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Treffer von diesem Boss und wir sind tot. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)
Bosse sind besonders fiese Gegner. (Bild: Gunfire Games/Screenshot: Golem.de)

Mit Freunden spielen wir allerdings gerne mehrmals von vorn. Denn im Co-op-Modus macht Remnant wesentlich mehr Spaß. Wir können uns im Team ergänzen und bei Bedarf gegenseitig wiederbeleben.

Wer denkt, dass das Spiel dadurch einfacher wird, der irrt: Remnant ist gerade auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad eine echte Herausforderung. Dass ein Boss aber auch nach dem 50. Versuch - ja, so viele - noch immer motiviert, spricht für das Spiel. Gemeinsam sterben macht eben doch noch einmal mehr Laune.

 Remnant from the Ashes im Test: Geteiltes Leid ist halbes Leid
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